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Aug.

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Erster Zuwendungsbescheid des neuen „Goldenen Plan Brandenburg“ übergeben

Noch liegt er an diesem Freitagmittag wenig einladend unter der strahlenden Sommersonne – trist, grau und verlassen. Doch bald schon wird der alte Kunstrasenplatz des RSV Eintracht in Stahnsdorf wieder die attraktive Heimstätte für dutzende Teams und hunderte Kicker des Vereins sein – modern, grün und vor allem voller Leben. Möglich macht das die Neuauflage des „Goldene Plans Brandenburg“. Vom größten Breitensport-Förderprogramm Brandenburgs mit einem Fördervolumen von 30 Millionen Euro werden bis 2029 hunderte, von Vereinen getragene Sportstätten im gesamten Land Brandenburg profitieren. Den Auftakt macht nun der RSV Eintracht: Im Beisein von Sportminister Gordon Hoffmann und dem Vorstandsvorsitzenden des Landessportbundes Brandenburg, Andreas Gerlach, nahm der Verein heute den ersten Zuwendungsbescheid der Neuauflage über 200.000 Euro Fördermittel für die Sanierung des Kunstrasenplatzes entgegen.

Sportminister Gordon Hoffmann betonte die Bedeutung des Förderprogramms: „Unser Goldener Plan Brandenburg ist das wichtigste und größte Breitensport-Förderprogramm für das Sportland Brandenburg. Wir unterstützen damit die Sportvereine im ganzen Land bei der Modernisierung ihrer Plätze, Hallen und Anlagen. Der RSV Eintracht ist mit rund 3.800 Mitgliedern einer der größten Sportvereine im Land Brandenburg und zeigt ein großartiges Engagement für den Vereinssport sowie in der Nachwuchs-, Integration- und Inklusionsarbeit in der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf. Das unterstützen wir sehr gern, indem wir die Sanierung des Kunstrasenplatzes an der Heinrich-Zille-Straße in Stahnsdorf aus dem Goldenen Plan Brandenburg fördern.“

Im Zuge der Baumaßnahmen wird der alte Belag abgetragen und entsorgt, der Untergrund erneuert und ein neuer Kunstrasenbelag aufgebracht. Die Modernisierung reduziert das Verletzungsrisiko für die Aktiven, fördert die Qualität der Bespielbarkeit und verbessert die Entwässerung des Spielfeldes. Beim Umbau kommen CO₂-reduzierte Bindemittel und biobasierte Füllstoffe, wie Kork- und Walnussschalengranulat zum Einsatz, um eine verbesserte Klima- und Umweltverträglichkeit zu erzielen. Die Gemeinde Stahnsdorf fördert das Vorhaben ebenfalls mit einer Zuwendung in Höhe von 240.000 Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Der Verein leistet einen finanziellen Eigenanteil in Höhe von rund 4.300 Euro. Die Abteilung Fußball mit allein über 900 Mitgliedern wird Hauptnutzer der Anlage sein.

Mit Blick auf eben jene mehr als 900 Kicker hob RSV-Vorsitzender Michael Grunwaldt die Relevanz der Maßnahme hervor: „Das ist super wichtig für uns.“ Zugleich bedankte er sich bei allen Fördermittelgebern sowie beim Landessportbund, der als Zuwendungsempfänger die Fördermittel an die Vereine weiterreicht und ihnen beratend zur Seite steht. LSB-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerlach gab den Dank umgehend zurück. „Solch ein Förderprojekt ist für jeden Verein auch ein Abenteuer. Ich ziehe vor allen Vereinen meinen Hut, die das für ihren Aktiven in Angriff nehmen.“ Das Engagement der zumeist Ehrenamtlichen, die mit viel Herzblut das Beste für ihre Aktiven aus den zur Verfügung stehenden Fördermitteln entstehen lassen, zeige eindrucksvoll: „Der Sport bekommt nicht nur Geld, sondern er bewegt mit dem Geld auch viel.“ –  und das für die Aktiven, für die Menschen in der Region, für Brandenburg.

Info: Über den Goldenen Plan Brandenburg stehen in der Förderperiode 2026 bis 2029 insgesamt 30 Millionen Euro für Investitionsvorhaben von Sportvereinen zur Verfügung. Aktuell umfasst die landesweite Projektliste bereits 166 Förderprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 38,73 Millionen Euro.

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