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Vizeweltmeisterin Marie Quellhorst Foto: Peter Maurer | DBS Paracycling-WM in den USA: Märkische Para-Cycler holen Gold, Silber und Bronze
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Vizeweltmeisterin Marie Quellhorst Foto: Peter Maurer | DBSErfolgshungrig wie eh und je präsentieren sich derzeit Brandenburgs Paracycling-Asse bei der Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Huntsville. Bereits an den ersten beiden Tagen sicherten sich die Fahrerinnen und Fahrer des BPRSV Cottbus einen kompletten Medaillensatz – angeführt von Dreiradfahrer Maximilian Jäger, der sich in der Klasse T2 das Regenbogentrikot holte. Marie Quellhorst mit Silber und Angelika Dreock-Käser mit Bronze komplettierten das sehr gute Ergebnis aus Brandenburger Sicht.
Den goldenen Auftakt besorgte Maximilian Jäger am ersten Wettkampftag nach einem wahren Krimi. Der 26-Jährige bewies im Zeitfahren auf dem Dreirad über 14,6 Kilometer Stehvermögen und gab bis zum letzten Meter alles. Das zahlte sich aus, wenn auch knapp: Gerade einmal 1,01 Sekunden trennten ihn am Ende vom zweitplatzierten Calum O’Neill (Großbritannien). Für Jäger ist es nach Glasgow vor drei Jahren der zweite WM-Titel im Einzelzeitfahren. Im Ziel übermannten den Cottbuser die Gefühle: „Ich bin einfach überwältigt. Ich habe so hart trainiert und konnte hier trotz der Hitze alles rausholen. Als im Ziel klar war, dass es für Gold reicht, wusste ich, dass sich die harte Arbeit in den Trainingslagern und daheim gelohnt hat.“
Nur wenige Minuten später sorgte BPRSV-Teamkollegin Angelika Dreock-Käser, ebenfalls in der Klasse T2, für das nächste märkische Medaillenglück. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit fuhr sie hinter Celine van Till (Schweiz) und Emma Lund (Dänemark) zu Zeitfahrbronze. „Heute hatte ich sehr gute Beine und habe nach und nach die Konkurrentinnen überholt. Es war perfekt“, so die 59-Jährige.
Edelmetall Nummer drei für den Brandenburger Parasport erkämpfte sich einen Tag später dann Marie Quellhorst. Im Zeitfahren der C3-Klasse fuhr die 27-Jährige als Zweite über die Ziellinie und bestätigte damit eindrucksvoll ihren Vize-Weltmeistertitel aus dem Vorjahr. Entsprechend froh war die Sportlerin vom BPRSV: „Ich bin überglücklich, dass ich die Medaille gewonnen habe. Bei dieser Hitze war es ein unglaublich hartes Rennen. Zum Ende hin war ich sehr erschöpft. Die letzte Kurve bin ich dann nicht mehr perfekt gefahren – vielleicht war das das fehlende Quäntchen.“
Tatsächlich finden die Weltmeisterschaften unter stark fordernden Rahmenbedingungen statt. Drückende Temperaturen von 36 Grad Celsius und hohe Luftfeuchtigkeit verlangen den Aktiven alles ab. (mit DBS)










