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20210802_olympia_1 Großer Jubel: Kristin Pudenz schafft in Tokio den großen Wurf und holt sich Olympia-Silber. Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matthias Schrader
Olympiasilber für Emma Hinze und Kristin Pudenz

Da sind sie, die ersten Medaillen für Brandenburg: Am zehnten olympischen Wettkampftag haben Emma Hinze und Kristin Pudenz den Bann gebrochen und mit ihren Silbermedaillen dem Sportland das erste Edelmetall dieser Spiele beschert. Den Anfang machte dabei die 23-Jährige Hinze vom RSC Cottbus. Mit Partnerin Lea Sophie Friedrich spurtete die Weltmeisterin in einem spannenden Teamsprint-Finale auf Rang zwei – mit nur 0,085 Sekunden Rückstand auf die neuen Olympiasiegerinnen aus China. Überhaupt waren die beiden Deutschen so schnell unterwegs wie noch nie – und zwar sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinale sowie dem Finale. Gleich drei Mal verbesserten sie den deutschen Rekord. Für Emma Hinze könnte ihre erste olympische Medaille aber nur der Startschuss für noch erfolgreichere Spiele werden: Denn in die olympischen Rennen im Sprint und im Keirin geht die Cottbuserin ebenfalls als amtierende Weltmeisterin auf die Bahn. Und die erste Medaille hat bewiesen: Emma Hinze ist in Form.

Ihre bestechende Form hat auch Kristin Pudenz vom SC Potsdam eindrucksvoll unter Beweis gestellt – und suchte sich dafür – einen besseren Zeitpunkt gibt es wohl kaum – das olympische Finale in Tokio aus. Unter teilweise widrigen Bedingungen blieb die 28-Jährige ruhig, steigerte sich im Verlauf des Wettkampfs und packte im fünften Durchgang die Gelegenheit beim Schopfe: 66,86 Meter, persönliche Bestleistung und letztlich der entscheidende Wurf ins silberne Glück. „Ich hatte eigentlich die Top 8 so ein bisschen im Auge“, gab Kristin Pudenz nach dem Wettkampf im ARD-Interview offen zu. Dass es dann mehr wurde, nahm sie gerne mit. „Bestleistung zu werfen ist natürlich immer cool bei einem Höhepunkt. Aber ich hätte nicht gedacht, dass das für eine Silbermedaille reicht.“ Doch ihre Bestleistung reichte – und die Bestleistung sorgte nicht nur für die zweite olympische Medaille für das Sportland 2021, sondern auch für das erste Edelmetall für die deutschen Diskuswerferinnen seit 25 Jahren.

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