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Brandenburgs Trainer schauen über den Tellerrand

Das Thema ist topaktuell und nicht nur innerhalb des Sports hochbrisant: die Beziehung zwischen Coach und Aktiven in der Trainingsbetreuung. Entsprechend groß war das Interesse, das die gut 120 hauptamtlichen Trainer der märkischen Sportverbände Bettina Weidinger von der Fachhochschule Campus Wien schenkten, als die Expertin für Sexualpädagogik im Rahmen der Brandenburger Trainerfortbildung im Sport- und Bildungszentrum Lindow dazu referierte. „Der Vortrag war hochinteressant und absolut klasse“, lobte Wilfried Lausch, Vizepräsident Leistungssport vom veranstaltenden Landessportbund Brandenburg. Ganz im Sinne der Trainer übrigens, die sich in einer spontan angesetzten Diskussionsrunde im Anschluss an das Referat rege austauschten.

Doch auch mit den anderen Themen der Fortbildung am 14. und 15. November hatten die Organisatoren den Nerv der Teilnehmer getroffen. Sportmedizin, Trainingsmotivation, Talententwicklung – kaum ein Thema blieb in Lindow ausgespart. Und während den Trainern der Beitrag zur Talentauswahl und -entwicklung an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden einen Blick über den Tellerrand ermöglichte, brachten ihnen die Berichte einiger Kollegen aus der Praxis den einen oder anderen neuen Impuls für die aktive Trainingsarbeit. Gleiches galt auch für den Beitrag von Prof. Urs Granacher von der Uni Potsdam, der erst zu den neuesten Erkenntnissen in der Trainingswissenschaft referierte und diese anschließend in einem stark nachgefragten Workshop praktisch weitergab. „Die Beiträge waren stark. Es war spannend, von den Trainern zu hören, wie sie ihre Strukturen für den Erfolg entwickelt haben, wie sie ein Team führen und Verantwortung ans Team weitergeben“, zeigte sich Lausch hochzufrieden.

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