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Zeitfahr-Weltmeisterin Pauline Grabosch Foto: picture alliance | frontalvision | Arne Mill Starke WM-Bilanz der märkischen Bahnrad-Asse
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Zeitfahr-Weltmeisterin Pauline Grabosch Foto: picture alliance | frontalvision | Arne MillSie haben ihre Spur gefunden im Bahnrad-Oval von Shanghai – und zwar eine ausgesprochen erfolgreiche. Bei der Weltmeisterschaft Mitte Oktober in China sammelten Brandenburgs Sprinterinnen und Sprinter gleich fünf Medaillen und hatten damit entscheidenden Anteil am starken Abschneiden des deutschen Teams. Neun Medaillen insgesamt bedeuteten eine deutliche Steigerung gegenüber den beiden vorangegangenen Weltmeisterschaften zusammengenommen. Mittendrin: Routinier Roger Kluge und Neu-Weltmeisterin Pauline Grabosch.
Einen ganz besonderen Erfolg feierte Pauline Grabosch vom RSC Cottbus. Die 28-Jährige übertraf in Shanghai ihre bisherigen WM-Einzelergebnisse und sicherte sich erstmals einen Weltmeistertitel als Einzelstarterin. Über die 1.000 Meter legte sie bereits in der Qualifikation die Bestzeit vor und ließ auch im Finale die Konkurrenz hinter sich. In 1:04,572 Minuten verwies sie die Niederländerinnen Hetty van de Wouw und Sofie van Rooijen auf die Plätze zwei und drei. „Der WM-Titel bedeutet mir alles“, sagte Grabosch nach ihrem Gold-Coup. Fünf WM-Titel hatte sie zuvor bereits mit dem deutschen Sprintteam gewonnen. Auch in Shanghai stand sie im Teamsprint mit ihren Cottbuser Kolleginnen Clara Schneider und Lea Sophie Friedrich auf dem Podest und sicherte sich Bronze.
Und auch für Friedrich war es nicht die einzige Medaille bei diesen Titelkämpfen. Im Keirin überzeugte sie mit einer starken Leistung und sprintete zu Silber. Ebenfalls über Rang zwei durfte sich Maximilian Dörnbach freuen, der wie seine Teamkolleginnen und -kollegen für den RSC Cottbus an den Start geht. Der 30-Jährige bewies im Keirin-Finale taktisches Geschick, nutzte den Windschatten des niederländischen Weltmeisters Harrie Lavreysen und fuhr überraschend auf Rang zwei. Für Dörnbach war es ein ganz besonderer Erfolg: Er gewann seine erste WM-Medaille überhaupt.
Den Schlusspunkt unter die erfolgreichen Titelkämpfe aus märkischer Sicht setzte der erfahrenste Starter des deutschen Teams. Der Eisenhüttenstädter Roger Kluge holte gemeinsam mit Moritz Augenstein im Madison Bronze. Die beiden amtierenden Europameister sammelten 52 Punkte und sicherten sich damit einen weiteren Podestplatz für Deutschland. Für den 40-jährigen Kluge war es bereits das siebte WM-Edelmetall seiner Karriere.










