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Olympiasiegerinnen 2022 und jetzt auch 2026: Laura Nolte (links) und Deborah Levi Olympia in Cortina: Gold-Tripple für das Sportland
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Olympiasiegerinnen 2022 und jetzt auch 2026: Laura Nolte (links) und Deborah LeviBrandenburgs Bob-Asse haben mal wieder gestochen: Bei den Olympischen Winterspielen von Mailand-Cortina haben sich Deborah Levi und Georg Fleischhauer am Wochenende jeweils den Sieg geholt und damit die märkische Erfolgsbilanz bei diesen Spielen auf drei Goldmedaillen hochgeschraubt. Während sich die 28-Jährige, die 2025 zu „Brandenburgs Sportlerin des Jahres“ gewählt worden war, gemeinsam mit ihrer Pilotin Laura Nolte im Zweierbob durchsetzte, sicherte sich Fleischhauer, der für den SV Motor Babelsberg startet, im Viererbob von Johannes Lochner sein zweites Gold. Unter der Woche hatte er mit Lochner bereits die Zweierkonkurrenz gewonnen.
Bei den Frauen war das Duo Nolte/Levi nicht nur als Titelverteidiger an den Start gegangen, sondern auch als Favorit, hatten die Beiden doch fünf von sieben Weltcuprennen in dieser Saison gewonnen. Und sie wurden dieser Rolle schnell gerecht. Zwar lagen sie nach dem ersten von vier Läufen noch in Lauerposition hinter der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries auf Rang zwei. Doch schon im zweiten Lauf übernahmen sie die Führung und gaben sie im Anschluss nicht mehr ab. Im Gegenteil: Dank einer weiteren Bestzeit manifestierten sie in Lauf drei ihre Spitzenposition und holten sich schließlich den Sieg vor Teamkollegin Lisa Buckwitz. Vor den Spielen hatte sich Deborah Levi, die für den SC Potsdam startet, hinsichtlich ihrer Ziele in Cortina noch vorsichtig optimistisch gegeben. „Wir würden uns sehr über eine Medaille freuen.“
Über seine zweite Goldmedaille bei den Spielen 2026 konnte sich Georg Fleischhauer am letzten Wettkampftag freuen. Nachdem er mit Pilot Johannes Lochner schon die Zweierkonkurrenz dominiert und einen Start-Ziel-Sieg eingefahren hatte, wurde auch der Vierer-Wettkampf zu einer Triumphfahrt für den Lochner-Schlitten. Denn auch hier lag das Duo gemeinsam mit den Anschiebern Jörn Wenzel und Thorsten Margis vom Start des ersten Rennens weg vorn und ließ anschließend nichts mehr anbrennen. Sukzessive und souverän baute das Quartett seinen Vorsprung vor dem zweitplatzierten Teamkollegen Francesco Friedrich immer mehr aus und holte sich im letzten Karriererennen von Johannes Lochner den Olympiasieg.










