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20220823_em_abschluss Der erfolgreiche K4 über 500 Meter mit den Potsdamern Max Lemke und Jacob Schopf (von rechts) Foto: picture alliance | dpa | Kolbert-Press | Ulrich Gamel
Medaillenregen in München: Sportlands Aktive glänzen bei den European Championships

Die European Championships in München, die gemeinsam ausgetragenen Europameisterschaften von insgesamt zwölf kontinentalen Verbänden, haben ganz Europa aufgezeigt, wie sympathisch, nahbar und nachhaltig auch große Sportereignisse sein können. Und sie haben den Sportfans auf dem Kontinent gezeigt: Brandenburg ist und bleibt ein Sportland. Denn die Sportlerinnen und Sportler aus der Mark beeindruckten in der bayrischen Hauptstadt mit ihrem Auftreten und ihren Leistungen. Insgesamt elf Titel, acht Silber- und zwei Bronzemedaillen heimsten sie bei den Wettkämpfen in München ein.

Erfolgreichste Medaillensammler waren dabei Emma Hinze und Sebastian Brendel. Jeweils drei Mal an den Start gegangen, sicherten sie sich auch drei Mal Edelmetall. Während Kanute Brendel vom KC Potsdam zwei Goldmedaillen (C1, 5.000m|C2, 1.000m) sowie eine Bronzene (C2, 500m) gewann, fuhr Emma Hinze vom RSC Cottbus im Bahnradoval von München gleich zu drei Titeln (Sprint, Teamsprint, Zeitfahren). Per Tigersprung sicherte sich die 24-Jährige in einem unglaublich spannenden Sprintfinale ihre dritte Goldmedaille bei dieser EM. „Es war superanstrengend“, gab Hinze in einem ARD-Interview zu. Tatsächlich hatte sich die Cottbuserin dermaßen verausgabt, dass sie auf den eigentlich geplanten Start im Keirin verzichten musste. Der Titel in diesem Wettbewerb ging aber dennoch nach Cottbus, denn Hinzes Vereinskollegin Lea Sophie Friedrich – die beiden hatten zuvor den Titel im Teamsprint eingefahren – setzte sich in einem hochklassigen Feld durch.

Nicht weniger hochklassig waren die Wettbewerbe, in denen die Leichtathleten des SC Potsdam ihre Silbermedaillen bejubeln durften. Geher Christopher Linke holte dabei über die 35 Kilometer sein erstes internationales Edelmetall. Diskuswerferin Kristin Pudenz sicherte sich anschließend mit persönlicher Bestleistung von 67,87 Meter ihre zweite Silbermedaille nach jener bei den Olympischen Spielen vor Jahresfrist in Tokio. Gleich zweimal Silber ging an Triathletin Laura Lindemann von Triathlon Potsdam, die sowohl im Einzel als auch in der Mixed-Staffel – hier gemeinsam mit Clubkollegin Nina Eim – die Vizemeisterschaft gewann.

Brandenburgs Medaillen im Detail:

Gold:
Emma Hinze (Bahnrad | Sprint, Teamsprint, Zeitfahren)
Lea Sophie Friedrich (Bahnrad | Teamsprint, Keirin)
Sebastian Brendel (Kanu | C1 5.000m, C2 1.000m)
Roger Kluge (Bahnrad | Madison)
Jacob Schopf (Kanu | K1 500m, K4 500m)
Max Lemke (Kanu | K4 500m)
Martin Hiller (Kanu | K2 1.000m, K4 1.000m)
Tamas Grossmann (Kanu | K2 1.000m)
Felix Frank (Kanu | K4 1.000m)

Silber:
Laura Lindemann (Triathlon | Einzel, Mixed)
Nina Eim (Triathlon| Mixed)
Kristin Pudenz (Diskus)
Christopher Linke (Gehen)
Annika Loske (Kanu | C1 5.000m)
Felix Frank (Kanu | K2 500m)
Maximilian Dörnbach (Bahnrad | Keirin)
Moritz Malcharek (Bahnrad | Scratch)

Bronze:
Sebastian Brendel (Kanu | C2 500m)
Maximilian Dörnbach (Bahnrad | Zeitfahren)

 

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