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Auch auf der Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg an der Havel hätten olympische und paralympische Wettkämpfe stattfinden können. LSB bedauert Aus für BERLIN+ und drückt deutschem Olympia-Kandidaten die Daumen
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Auch auf der Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg an der Havel hätten olympische und paralympische Wettkämpfe stattfinden können.Der Landessportbund Brandenburg (LSB) bedauert den Rückzug Berlins aus dem Bewerbungsverfahren um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Mit BERLIN+ endet damit auch die Chance, die Spiele in die gemeinsame Hauptstadtregion und an mehrere Brandenburger Standorte zu holen.
„Wir hätten uns sehr gefreut, gemeinsam mit Berlin Olympische und Paralympische Spiele in unserer Region auszurichten. Ein solches Ereignis hätte weit über die Wettkampftage hinaus große Chancen geboten – für die Sportinfrastruktur, unsere Vereine, den Nachwuchs und die Begeisterung für unseren Sport insgesamt. Davon hätten auch der Sport und seine Vereine in Brandenburg nachhaltig profitieren können“, sagt LSB-Präsident Karl-Heinz Hegenbart.
Das Konzept BERLIN+ sah auch mehrere Austragungsorte in Brandenburg vor. Auf der Regattastrecke Beetzsee in Brandenburg an der Havel sollten Ruder- und Kanuwettbewerbe stattfinden, Potsdam war in den Straßenradsport eingebunden, Bad Saarow für Golf, Hoppegarten für Schießsport und Cottbus für Fußball vorgesehen.
Olympische und Paralympische Spiele in der Hauptstadtregion hätten darüber hinaus internationale Aufmerksamkeit für Brandenburg geschaffen und wichtige Impulse für Investitionen in Sportstätten und Infrastruktur geben können.
Trotz des Ausscheidens von BERLIN+ unterstützt der LSB Brandenburg das Ziel, Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland zu holen. „Für uns endet mit dem Rückzug Berlins nicht die Begeisterung für eine deutsche Olympiabewerbung. Wir drücken dem Kandidaten, für den sich der DOSB am Samstag entscheidet, die Daumen und hoffen, dass Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren erfolgreich sein wird“, so Hegenbart.
Ein solcher Erfolg wäre nicht nur für den deutschen Sport und seine Aktiven von großer Bedeutung, sondern für das ganze Land. Hegenbart: „Ein internationales Sportereignis direkt vor der Haustür hat eine enorme verbindende Kraft. Wir haben das bei der Fußball-WM 2006 selbst erlebt und auch 2024 bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris gespürt. Ein solches Fest des Sports bringt Menschen zusammen und schafft eine Begeisterung, die weit über die Wettkämpfe hinauswirkt. Wenn es gelingt, diese positive Energie und das Gefühl, gemeinsam etwas Großes zu schaffen, in unser Land zu tragen, profitiert davon die gesamte Gesellschaft – im Breitensport, im Ehrenamt und im täglichen Miteinander.“










