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Aug.

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Deutsch-Schwedischer Jugendaustausch auf und neben der Platte

Auf dem Handball-Parkett von Brandenburg an der Havel wird derzeit nicht nur Deutsch, sondern auch Schwedisch gesprochen. Noch bis zum 15. August sind junge Handballerinnen aus dem südschwedischen Blekinge zu Gast in der Havelstadt. Im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ verbringen sie gemeinsam mit gleichaltrigen Sportlerinnen aus Brandenburg eine Woche voller Sport, Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse.

Schnell zeigt sich dabei: Ob Handball oder „Handboll“ – die Sprache des Sports ist international. Auf der Platte verbindet die jungen Sportlerinnen vor allem eines: die Begeisterung für ihren Sport. Und auch abseits des Spielfelds entstehen schnell Gemeinsamkeiten und neue Freundschaften. Sprachliche Unterschiede treten dabei in den Hintergrund.

Das hat auch Robert Busch, Vorstand des Landessportbundes und Jugendsekretär der am Austausch beteiligten Brandenburgischen Sportjugend (BSJ), beobachtet: „Sport spricht alle Sprachen. Es ist schön, dass die Europäische Union, insbesondere durch das Programm Erasmus+, solche bilateralen Austauschprojekte ermöglicht.“ Bei einem gemeinsamen Barbecue am Dienstag machten sich auch Sebastian Bradke, Geschäftsführer des Stadtsportbund Brandenburg an der Havel sowie Alexandra Adel, Beigeordnete der Stadt Brandenburg an der Havel, ein Bild vom deutsch-schwedischen Jugendtreffen.

Der aktuelle Aufenthalt ist bereits das zweite Treffen der beiden Gruppen. Den Auftakt bildete vor einem Jahr eine Jugendbegegnung im schwedischen Hällevik. Unter dem Motto „Future Leaders in Sport Organizations“ beschäftigten sich die Teilnehmerinnen damals mit Themen wie Ehrenamt, Mitbestimmung und Führungsverantwortung im Sport. In diesem Jahr steht ein anderes, nicht weniger wichtiges Thema im Mittelpunkt: die mentale Gesundheit. Neben den gemeinsamen sportlichen Aktivitäten setzen sich die Jugendlichen damit auseinander, was ihnen persönlich guttut, wie sie mit Herausforderungen umgehen und welche Rolle der Sport für das eigene Wohlbefinden spielen kann.

„Die gemeinsame Zeit jetzt in Brandenburg an der Havel ist die Rückbegegnung. Besonders schön ist zu sehen, dass über den sportlichen Austausch hinaus Freundschaften entstanden sind und die jungen Sportlerinnen weiterhin in Kontakt geblieben sind und bleiben möchten“, so Busch.

Damit zeigt der Austausch auch, was internationale Jugendbegegnungen im Sport leisten können: Sie schaffen Räume für persönliche Begegnungen, neue Erfahrungen und gegenseitiges Verständnis. Und manchmal braucht es dafür gar nicht viele Worte – ein gemeinsames Training, ein Ball und die Freude am Sport reichen schon aus, um Grenzen zu überwinden.

Organisiert wird der Austausch von der Brandenburgischen Sportjugend gemeinsam mit RF-SISU Blekinge, dem SV 63 Brandenburg-West und dem Stadtsportbund Brandenburg an der Havel.

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