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Okt.

SDS_BB_098_web Foto: Genoverband e.V. | Franz Fender
Brandenburgs „Große silberne Sterne des Sports“ kommen 2026 aus Falkensee

Die Judoschule Falkensee ist neuer Träger des „Großen Stern des Sports in Silber“ in Brandenburg. Der Verein aus dem Havelland setzte sich gestern im Finale der sechs Regionalgewinner durch und verwies die Aikido-Gemeinschaft Oder-Spree sowie den SV Preußen Elsterwerda auf die Plätze zwei und drei. Förderpreisträger wurden der FSV Union Fürstenwalde, Havelsport Brandenburg sowie die Wild Ducks Havelland. Alle sechs Vereine, als Regionalsieger bereits Gewinner des „Großen Stern des Sports in Bronze“, bekamen ihre Auszeichnungen aus den Händen von Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann, Frank Robby Wallis, Vorstand der Brandenburger Bank eG, sowie LSB-Vizepräsidentin Kristy Augustin in der Staatskanzlei Brandenburg überreicht. Außerdem gratulierte auf der Bühne die Diskus-Olympiazweite von Tokio, Kristin Pudenz.

Die Judoschule hatte die Fachjury mit ihrem Projekt „Vom Funken zur Flamme – Jugendliche trainieren Erwachsene“ überzeugt. In diesem werden die bisher gängigen Altersrollen getauscht: Hier übernehmen Jugendliche die Verantwortung, trainieren erwachsene Aktive im Floorball und haben so schon viele neue Sportlerinnen und Sportler von ihrem Hobby überzeugt.

Sportminister Gordon Hoffmann zeigte sich bei der Siegerehrung überwältigt von den vielen Ideen aus den Vereinen: „Ich bin immer wieder beeindruckt von der Vielfalt, der Leidenschaft und dem Engagement in den Sportvereinen in unserem Land. Sie sind es, die das Sportland Brandenburg auszeichnen. Es geht nicht allein um Höchstleistungen und Erfolge, sondern um Miteinander, Fairness und Respekt. Dabei bilden viele tausend Ehrenamtliche das Rückgrat des organisierten Sports. Stellvertretend für dieses Engagement stehen die Preisträger der ‚Sterne des Sports‘. Ich danke ihnen für ihre großartige Arbeit und gratuliere herzlich zu diesem Erfolg.“

Und auch Kristy Augustin hob hervor: „Alle eingereichten Projekte haben mich als Jurymitglied begeistert. Sie sind ein beeindruckender Beweis dafür, mit welchem Ideenreichtum, Herzblut und absoluter Hingabe sich unsere Ehrenamtlichen für den Brandenburger Sport und seine Aktiven engagieren. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und ihren Verein, den Sport und auch ein Stück weit die Gesellschaft neu denken. Jede einzelne Initiative verdient daher nicht nur einen funkelnden Stern, sondern auch unser herzlichstes Dankeschön und natürlich den allergrößten Respekt!“

Die Judoschule Falkensee als Preisträger des „Großen Sterns des Sports in Silber“ darf sich nicht nur über den Pokal und eine Siegprämie von 2.500 Euro freuen. Der Verein nimmt auch automatisch am Wettbewerb auf Bundesebene teil und hat die Chance, für Brandenburg Gold zu gewinnen. Der „Große Stern des Sports in Gold“ wird im Januar 2027 in Berlin vergeben.

Die Siegervereine im Überblick:

  1. Platz (2.500 Euro): JUDOSCHULE Falkensee e.V. für das Projekt „Vom Funken zur Flamme – Jugendliche trainieren Erwachsene „
  2. Platz (1.500 Euro): Aikido-Gemeinschaft Oder-Spree e.V. für das Projekt „Wir hörten auf, Sporthallen zu suchen – Wie aus Hallenmangel ein neues Modell für regionalen Vereinssport entstand“
  3. Platz (1.000 Euro): SV Preußen Elsterwerda e.V. für das Projekt „Unser Verein. Unsere Umwelt. Unsere Verantwortung.“

Förderpreise (jeweils 500 Euro): FSV Union Fürstenwalde e.V. für das Projekt „FSV Union Fürstenwalde kickt inklusiv“, Havelsport Brandenburg e.V. für das Projekt „HavelMan Brandenburg – Von Brandenburgern. Für Brandenburg. Gemeinsam für unsere Region.“, WILD DUCKS Havelland e.V. für das Projekt „„Kein Kind draußen“ – Der offene Kindersportplatz Premnitz“

Info:
Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ ist seit rund 20 Jahren die wichtigste Auszeichnung für deutsche Sportvereine bundesweit. Mit diesen „Sternen des Sports“ werden alljährlich Sportvereine auf Orts-, Landes- und Bundesebene ausgezeichnet, die sich über ihr Sportangebot hinaus besonders gesellschaftlich engagieren, zum Beispiel für Gleichstellung und Diversität, Integration und Inklusion, Förderung von Demokratie, Jugend und Ehrenamt oder Klimaschutz.

 

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