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Frisch gebackene Weltmeisterinnen: Maike Jakob und Carlotta Loske Bild: DKV Historischer Gold-Coup und ein Favoriten-Sieg
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Frisch gebackene Weltmeisterinnen: Maike Jakob und Carlotta Loske Bild: DKVBrandenburgs Kanu-Asse haben heute schon am ersten Finaltag der Weltmeisterschaft im polnischen Poznan ihren bereits zur diesjährigen Europameisterschaft Mitte Juni eingeschlagenen Erfolgskurs beeindruckend fortgesetzt. Gleich zum Auftakt ließen sie dem halben Dutzend EM-Medaillen vom Juni zwei WM-Titel folgen.
Nicht weniger als Geschichte geschrieben haben dabei die beiden Potsdamer Youngster Carlotta Loske und Maike Jakob. Mit ihrem sensationellen Gold-Erfolg im C2 über 500 Meter krönten sich die beiden zu den ersten deutschen Weltmeisterinnen im Canadier-Damen-Bereich überhaupt. Dieser geschichtsträchtige Triumph stand im Mittelpunkt eines überragenden Tages für den Deutschen Kanu-Verband.
Im großen Finale fuhren die beiden jungen Kanutinnen vom KC Potsdam ein furchtloses Rennen von der Spitze weg. Schlagfrau Carlotta Loske beschrieb den Moment im Ziel völlig überwältigt: „Es war unvorstellbar. Wir sind los und haben nur gemerkt, oh, wir sind vorne. Und dann sind wir irgendwie ins Ziel gekommen und haben es gar nicht realisiert.“ Ihre Partnerin Maike Jakob blickte auf die harte Arbeit der vergangenen Monate zurück: „Wir hatten eine superschwere Saison am Anfang jetzt, aber wir haben uns irgendwie rausgearbeitet, Sachen ausprobiert (…) und es hat einfach geklappt.“ Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Los Angeles 2028 ergänzte Loske zuversichtlich: „Wir arbeiten drauf hin und hoffen, dass wir das Beste geben können und da auf jeden Fall hinfahren und vielleicht eine Medaille holen.“
Bundestrainer Arndt Hanisch zeigte sich vom unerwarteten Coup seiner Athletinnen tief beeindruckt: „Mit dem Weltmeistertitel im C2 haben wir ehrlich gesagt nicht so gerechnet. Die haben sich zusammengerauft, die sind am Anfang der Saison andersherum gefahren. Das hat nicht so funktioniert. Sie sind jetzt Weltmeister geworden, das freut uns. Richtung Olympia ist es dennoch ein langer Weg, aber die Richtung stimmt nun definitiv.“
Bereits im Rennen davor sorgte ein deutsches Paradeboot für Gold-Stimmung. Der K4 mit den beiden Potsdamern Max Lemke und Jacob Schopf sowie Max Rendschmidt und Tom Liebscher-Lucz verteidigte seinen Weltmeistertitel über 500 Meter souverän vor Australien. Bundestrainer Hanisch lobte die Form des Teams: „Also fest steht, dass wir hier alle Sportler erstmal mit einer super Form hierhergebracht haben. (…) Wir sind genau da zur Weltmeisterschaft, wo es 1,5-fache Punkte für die Olympia-Qualifikation gibt, fit und vorne. Und das haben die Jungs sich auch hart erkämpft über diese Saison.“ (mit DKV)
Am Wochenende stehen nun noch weitere Finalläufe mit Brandenburger Beteiligung an.










