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Juni

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Talentiade 2026: Rund 2.900 Talente entdecken die Vielfalt des Sportlands

Vom Kanu- oder Boxsport über Teamsportarten wie Handball oder Hockey bis hin zu märkischen Nischendisziplinen wie Sumo und Skispringen – bei der diesjährigen Talentiade-Serie des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB) haben 2.839 Kinder aus den dritten Klassen des ganzen Landes die Chance genutzt, neue Sportarten für sich zu entdecken, ihre Stärken zu testen und sich direkt für die märkischen Vereine vor Ort zu empfehlen. Die insgesamt 28 Talentiaden in Brandenburg haben damit einmal mehr gezeigt, dass Brandenburgs Sportzukunft schon längst in den Startlöchern steht.

Die Talentiade-Veranstaltungen, die der Landessportbund gemeinsam mit den jeweiligen Stadt- und Kreissportbünden, den Landesfachverbänden sowie zahlreichen regionalen Vereinen organisiert, bieten den teilnehmenden Kindern eine einzigartige Bühne, neue Sportarten für sich zu entdecken. Erfahrene Trainerinnen und Trainer aus Vereinen und Verbänden begleiten sie dabei, geben wertvolle Tipps und halten zugleich gezielt Ausschau nach besonders aussichtsreichen Talenten.

Und von denen gibt es unter den jungen Teilnehmenden einige, denn schließlich erhalten nur Schülerinnen und Schüler Einladungen zu den Talentiaden, die beim im Vorfeld durchgeführten EMOTIKON-Test der Universität Potsdam überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt haben. Das hat schon in der Vergangenheit dazu geführt, dass spätere Landesmeisterinnen und -meister bzw. international startende Aktive mit dem Talentiade-Besuch ihre Sportkarriere gestartet haben. So wie der Bad Freienwalder Max Unglaube. Der inzwischen 19-Jährige, der Anfang des Jahres erstmals für Deutschland bei der Vierschanzentournee an den Start gegangen war, hatte als Drittklässler bei einer Talentiade das Skispringen für sich entdeckt.

Doch von so einem internationalen Höhepunkt waren die knapp 2.900 Kinder, die in diesem Jahr an den 28 Veranstaltungen zwischen Prenzlau und Finsterwalde teilgenommen haben, noch weit entfernt. Bei ihnen ging es vorranging um etwas anderes: Der Spaß an der Bewegung stand in allen Hallen und auf allen Plätzen im Vordergrund. Egal ob nun beim Sprinten, beim Umgang mit dem Ball oder bei koordinativen Geschicklichkeitstests. Das galt auch bei den Paramove-Stationen des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Brandenburg, die während einiger Talentiaden Schnupperangebote speziell für Kinder mit Handicap parat hielten.

Und genau so sollte es auch sein, findet LSB-Präsident Karl-Heinz Hegenbart: „Die Talentiade ist seit Jahren ein elementarer Baustein unserer Nachwuchsförderung. Dass 2026 fast 2.900 Kinder mit so viel Eifer und Freude dabei waren, übertrifft unsere Erwartungen und zeigt, wie lebendig die Sportlandschaft in Brandenburg weiterhin ist.“ Zurecht, zumal im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gut vier Prozent mehr Talente dabei waren.

Für die regionalen Sportvereine indes boten die Veranstaltungen eine unschätzbare Gelegenheit, direkt mit dem Nachwuchs vor Ort in Kontakt zu treten. Und so verließen viele Kinder die Talentiaden nicht nur mit leuchtenden Augen, sondern auch mit der einen oder anderen Einladung zu einem Probetraining.

An folgenden Standorten machte die Talentiade-Serie halt: Potsdam, Brandenburg an der Havel, Prenzlau, Schwedt, Cottbus, Forst, Wandlitz, Templin, Frankfurt (Oder), Eberswalde, Lehnin, Stahnsdorf, Oranienburg, Rathenow, Hohen Neuendorf, Nauen, Falkensee, Spremberg, Wittenberge, Zepernick, Finsterwalde, Senftenberg, Strausberg, Königs Wusterhausen, Luckenwalde, Lübben, Neuruppin, Fürstenwalde

Diese Sportarten waren dabei: Leichtathletik, Rudern, Fechten, Kanu-Rennsport, Volleyball, Para-Move, Moderner Fünfkampf, Judo, Segeln, Gewichtheben, Taekwondo, Rugby, Handball, Ringen, Boxen, Basketball, Hockey, Radsport, Tischtennis, Skateboarding, BMX, Sportschießen, Seesport, Biathlon, Ju-Jutsu, Karate, Fußball, Skispringen, Nordische Kombination, Floorball, Bowling, Kickboxen, Tennis, Schach, Badminton, Tanzen, Kraftdreikampf, Kegeln, Rettungssport

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