Starke Halbzeitbilanz für Brandenburgs Para-Schwimmer bei EM

Verena Schott Foto: Oliver Kremer

Einen kompletten Medaillensatz haben sich Brandenburgs Para-Athleten bei den Schwimm-Europameisterschaften bereits zur Halbzeit der Titelkämpfe, die vom 13. bis 19. August in Dublin ausgeschwommen werden, gesichert. Und wenn es nach den Aktiven aus Cottbus und Potsdam geht, sollen bis zum Sonntag noch weitere hinzukommen. Angeführt von Europameisterin Maike Naomi Schnittger (SC Potsdam), die über 400 Meter Freistil Gold holte, gewannen auch Gina Böttcher vom SC Potsdam (2./50m Freistil) sowie Verena Schott vom BPRSV Cottbus (3./200m Lagen) Edelmetall.

Dabei sorgte Schnittger für den perfekten Auftakt aus deutscher Sicht, als sie gleich am ersten Wettkampftag das erste deutsche Gold bei der diesjährigen EM holte. Von Beginn an schwamm die 24-jährige sehbehinderte Athletin ein ambitioniertes Rennen und belohnte sich mit Gold über 400 Meter Freistil. Anschließend aber die Hiobsbotschaft: Aufgrund von gesundheitlichen Problemen musste die Erfolgsschwimmerin die restlichen Starts bei dieser EM absagen.

Dennoch: Auch am zweiten Wettkampftag sorgte mit Verena Schott eine Schwimmerin des Sportlandes für die erste deutsche Medaille. Die 29-Jährige vom BPRSV Cottbus gewann in 3:05,39 Minuten Bronze über 200 Meter Lagen – und das in deutscher Rekordzeit. Anschließend sorgte Gina Böttcher für Medaille Nummer drei – ebenfalls mit deutschem Rekord. Über die 50 Meter Freistil schwamm sie überraschend auf Platz zwei. „Ich bin erstaunlich gut reingekommen ins Rennen, hätte aber trotzdem nicht damit gerechnet, dass ich Silber gewinne. Das fühlt sich sehr gut an“, so die erst 17-Jährige.

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