Sportschule Frankfurt erhält Millionenförderung

Foto: Winfried Mausolf

Sanierung zweier Turnhallen samt Nebenräumen, Neubau einer Schießhalle, Sanierung einer weiteren sowie Umwandlung einer Rasenspielfläche in einen Hybridrasen – an der Sportschule Frankfurt (Oder) wird in den kommenden Wochen und Monaten nicht einfach nur gekleckert, es wird geklotzt. Möglich werden diese Arbeiten durch Fördermittel des Landes Brandenburg aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Sport (KIP). Sportministerin Britta Ernst hat heute im Sportzentrum Frankfurt (Oder) einen entsprechenden Zuwendungsbescheid in Höhe von gut 3,9 Mio. Euro an den Leiter des Olympiastützpunktes Brandenburg, Wilfried Lausch, und Frankfurts Oberbürgermeister Renè Wilke übergeben. Zusammen mit Mitteln der Stadt in Höhe von etwa 1,3 Mio. Euro fließen so mehr als 5,2 Mio. Euro nicht nur in die Sanierung der Sportanlagen, sondern auch in die Zukunft des Sportlandes.

An der Sportschule Frankfurt (Oder), einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, werden rund 480 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und in den Sportarten Boxen, Fußball (männlich), Gewichtheben, Handball (weiblich), Judo, Radsport, Ringen und Sportschießen besonders gefördert. Immer wieder sorgen Aktive der Schule bei internationalen Wettkämpfen für glänzende Leistungen. Einen Glanz, der sich nun auch im Zustand der Sportinfrastruktur widerspiegelt und die Weiterentwicklung der Sportarten im Schule-Leistungssport-Verbundsystem sichert.

Info: Die Landesregierung stellt für die Verbesserung der kommunalen Freizeit- und Sportinfrastruktur in den Jahren 2016 bis 2019 insgesamt 23 Millionen Euro für den Sport zur Verfügung. Grundlage ist das „Kommunale Infrastrukturprogramm“ (KIP).

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