Sportlands Spitzen halten sich für Zukunft fit

Datenschutz und Vereinsrecht, Sportförderung und Sportstättenbau, Demokratievermittlung und Öffentlichkeitsarbeit – die Aufgaben und Verpflichtungen, denen sich die Vereine und Verbände des Sportlandes Brandenburg auch abseits von Spielfeld, Wettkampfbahn oder Sportarena stellen müssen, sind mannigfaltig. Um sich für diese Aufgaben fit zu halten, haben sich die Vertreter der brandenburgischen Landesfachverbände sowie der Stadt- und Kreissportbünde Anfang der Woche auf Einladung des Landessportbundes zu ihrer jährlichen Tagung getroffen. Im Sport- und Bildungszentrum Lindow informierten sich die mehr als 60 Geschäftsführer dabei unter anderem über Neuerungen in der Sportförderung, die Online- und Social-Media-Aktivitäten des Sportlandes sowie über die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Besonders letztere treibt derzeit viele Vereine und Verbände – nicht nur im Sportland – um. Doch Datenschutzexperte Hans Peter Becher entschärfte die schlimmsten Befürchtungen. „Wir haben seit 1995 in Deutschland ein sehr gutes Datenschutzgesetz“, so Becher. Wer sich an dieses bzw. an die letzte Novellierung 2009 gehalten habe, „der hat schon 80 Prozent des Weges geschafft“, führte der Experte weiter aus. Neuerungen gebe es unter anderem bei Begriffsdefinitionen, bei der Informations- oder Löschpflicht oder bei der Folgenabschätzung. Darüber hinaus wurden die Geldbußen für Verstöße erhöht. Aber Hans Peter Becher beruhigte: Dem Datenschutz würde oftmals mit einfachen Mitteln Genüge getan, Strafen im Allgemeinen erst nach mehrfachen Hinweisen der Datenschutzbehörde ausgesprochen.

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