Sport der Älteren im Land Brandenburg

Informationen zum Sport der Älteren im Land Brandenburg

Warum?

Wir wollen

  • Menschen ab 50 Jahren angemessene sportliche Angebote unterbreiten
  • die Lebensqualität der älteren Menschen verbessern
  • bessere Bedingungen für ein selbständiges und aktives Altern schaffen
  • die Integration der Älteren in das gesellschaftliche Leben fördern

Wie?

Indem wir

  • den Wert von Bewegung und Sport für die ältere Generation aufzeigen
  • ihre Akzeptanz für sportlicher Bewegungsprogramme deutlich erhöhen
  • den generationsübergreifenden Charakter des Sports nutzen
  • noch mehr Möglichkeiten schaffen, damit die ältere Generation ihre Erfahrungen und Kompetenzen im Sport einsetzen kann
  • über Vernetzung und Kooperation mit möglichst vielen Partnern zusammenarbeiten

Sie sind jenseits der 50 und haben Lust auf Bewegung?

In unseren Sportvereinen finden Sie Sportgruppen und Kursangebote für alle Altersgruppen und Leistungsansprüche – von gesundheitsbetonter Seniorengymnastik bis zum Wettkampfsport. Die Angebote in Ihrer Region erfahren Sie bei Ihrem Stadt- bzw. Kreissportbund.

Empfehlungen für Vereine/Verbände:

Traditionell sieht die Struktur der Vereine und Verbände eine Organisation nach Sportarten und Abteilungen vor.
Anstatt eine Strukturierung nach Alter vorzunehmen, sind eher

  • Themenorientierte Angebote ( z.B. Krafttraining)
  • Gruppenangebote (soziale Bedeutung)
  • Individuelle Angebote (speziell auf den Einzelnen zugeschnitten)
  • Angebote für geübte und ungeübte Sportler und Sportlerinnen anzubieten.

Wie gewinnt man Ältere zum Sporttreiben?

  • Spezielle Ansprache
  • Kein Zwang zur Mitgliedschaft (flexible Systeme schaffen)
  • Bereitstellung von Bezugsperson(en)
  • Wohnortnahes Sportangebot
  • Attraktives Umfeld
  • Attraktive, zielgruppengerechte Angebote

Zielgruppen

Die Zielgruppen der Älteren sind sehr heterogen. Es muss davon ausgegangen werden, dass es den Seniorensport als ein einheitliches, in sich geschlossenes sportliches Handlungsfeld nicht gibt. Bei der Entwicklung und Verbreitung spezieller Bewegungsangebote für die Zielgruppe der Älteren ist darauf Rücksicht zu nehmen. Die Spannweite reicht von Aktiven in technisch anspruchsvollen Sportarten, über Marathonläufer bis hin zur Stuhlgymnastik oder den Gemeinschaftstänzen älterer Menschen. Der Seniorensport/Sport der Älteren entwickelt sich immer mehr zu einem vielschichtigen und differenzierten Angebotsfeld, in dem die unterschiedlichen Bedürfnisse und Leistungsvoraussetzungen der Teilnehmer beachtet werden müssen.
Die Gruppe der Sportinteressierten lässt sich im organisierten Sport wie folgt unterscheiden:

  • Frauen und Männer, die bislang sportlich aktiv waren.
  • Sporteinsteiger, die bisher nie Sport getrieben haben.
  • Wiedereinsteiger, die nach längerer Unterbrechung erneut mit dem Sporttreiben beginnen wollen.
  • Umsteiger, die aktiv Sport betreiben, aber andere Sportarten kennen lernen möchten, oder „nur“ noch gesundheitsorientiert, sportartunspezifisch sportlich tätig sein wollen.
  • Sportsympathisanten.

 

Darüber hinaus sind bei der Planung von Seniorensportangeboten die sportlichen Vorerfahrungen zu erfragen (Neueinsteiger/Umsteiger/Wiedereinsteiger) und das Teilnahmemotiv zu erkunden (Leistung/Erlebnis/Integration/Gesundheitsförderung). Daher ist es notwendig, ein möglichst differenziertes Übungsangebot für die unterschiedlichen Bewegungsbedürfnisse und Leistungsvoraussetzungen zu schaffen und den Adressaten vorzulegen.

Betätigungsfeld Ehrenamt:

Der Sport bietet sinnvolle Bewegungs- und Begegnungsräume und ein ideales Betätigungsfeld in der ehrenamtlichen Arbeit – und dies über Generationen hinweg. Ohne das Engagement älterer Menschen wäre so mancher Verein kaum überlebensfähig.

Vereinsleben und Vereinssport wird zukünftig ohnehin nicht ohne Freiwillige möglich sein.
Die Vereine sollten dabei gut aufgestellt sein:

  • mit flexiblen Angebotsstrukturen und Zeitfenster
  • sowie zwecks Konkurrenz dabei kostengünstig.

Warum soll ausgerechnet ich im Sportverein tätig werden?

Sportvereine leben vom freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder. Der Sportverein ist an Ihrer Mitarbeit interessiert, weil Sie

  • über viel Lebenserfahrung verfügen und eine Menge Menschenkenntnis haben,
  • umfangreiche Erfahrungen in Familie und Beruf gesammelt haben,
  • gut mit anderen Menschen umgehen können und
  • für sich und andere etwas tun wollen.