Paralympics: Silber und Bronze für Rosenberg und Schmidtke

Foto: Uli Gasper/DBS

Gleich zwei Brandenburger Sportler haben sich am Donnerstag in Rio de Janeiro ihren Traum von einer paralympischen Medaille verwirklicht. Kurz nachdem Schwimmer Torben Schmidtke über 100 Meter Brust über Bronze jubeln durfte, sicherte sich Dressur-Reiterin Alina Rosenberg mit dem Team Silber.

Im schnellsten jemals geschwommenen Rennen über 100 Meter Brust der Startklasse SB6 mischte der Potsdamer Torben Schmidtke vorne mit. Zeitweise lag er dabei sogar gleichauf mit dem führenden Ukrainer Ievgenii Bogodaio. Letztlich schlug der 27-Jährige vom SC Potsdam nach 1:23,47 Minuten als Dritter am Beckenrand an. „Es war mein Ziel, hier Edelmetall zu gewinnen – und das habe ich erreicht“, freute sich Schmidtke, der damit nach Silber über die gleiche Strecke vor vier Jahren in London über seine zweite paralympische Medaille jubeln durfte. Gold ging in neuer Weltrekordzeit an den Ukrainer, Silber sicherte sich Nelson Crispin Corzo (Kolumbien).

Alina Rosenberg vom Brandenburgischen Präventions- und Rehabilitationssportverein feierte mit ihrem silbernen Auftritt gleich eine doppelte Premiere: Als erste brandenburgische Teilnehmerin im Para-Dressur-Reiten überhaupt schnappte sich die 24-Jährige gleich auch ihre erste paralympische Medaille. Mit dem deutschen Para-Dressur-Team holte sie auf Nea’s Daboun gemeinsam mit ihren Teamkollegen Carolin Schnarre, Elke Philipp und Steffen Zeibig 433,321 Punkte und musste damit nur Großbritannien (453,306 Punkte) den Vortritt lassen. In einem Interview mit der ARD gab Rosenberg anschließend überglücklich zu: „Davon habe ich immer geträumt, aber nie gedacht, dass es klappen würde.“