Paralympics: Brandenburger Athleten holen erste Medaillen

Es war fast ein kleiner Medaillenregen: Am siebten Wettkampftag der paralympischen Spiele in London haben gleich drei Brandenburger Athleten eine Medaillen gewonnen. Damit stand die Hälfte aller märkischen Paralympicsstarter auf dem Siegertreppchen, ein bemerkenswertes Ergebnis.

So konnte Martina Willing vom SC Potsdam ihre Edelmetallsammlung um ein Glanzstück erweitern. Die 52-Jährige wurde im Speerwerfen Dritte und holte damit Bronze.
Ihr Vereinskamerad, der Schwimmer Torben Schmidtke, hatte zuvor auf dem Siegerpodium sogar eine Stufe höher gestanden. Der Weltrekordler über die 200 Meter Brust gewann auf der halben Strecke Silber. Die 100 Meter-Distanz schwamm Schmidtke in 1:25,23 und musste sich damit nur dem Ukrainer Jewgeni Bohodayko geschlagen geben.

Einen großen Erfolg konnte auch der Cottbuser Radsportler Norbert Mosandl feiern.
Im Zeitfahren kam er mit dem Handbike als Zweiter ins Ziel und nimmt damit eine paralympische Silbermedaille mit in die Lausitz.
Einzig der ehemalige Formel-1 Pilot Allessandro Zanardi, der 2001 auf dem Lausitzring verunglückt war, lag am Ende vor Mosandl.
Dritter wurde Oscar Sanchez aus den USA.