Nach Bronze jetzt Silber: Levy sammelt nächste Olympiamedaille

Maximilian Levy bringt zwei Medaillen mit nach Cottbus (Foto: Nicola)

Der Cottbuser Maximilian Levy hat für einen glänzenden Olympia-Abschluss der deutschen Bahnradsportler gesorgt. Der dreimalige Weltmeister holte im Keirin-Finale Silber und musste nur Sir Chris Hoy aus Großbritannien den Vortritt lassen, der sich damit seinen insgesamt sechsten Olympiasieg sicherte.

Der 25-jährige Levy vom RSC Cottbus war ein bärenstarkes Rennen gefahren und hatte den übermächtigen Hoy vor der letzten Kurve mutig attackiert. Dann setzte sich der Topfavorit unter dem frenetischen Geschrei der 6000 Zuschauer aber doch noch klar durch. Bronze teilten sich der Niederländer Teun Mulder und der Neuseeländer Simon van Velthooven. „Das war grandios. Schade, dass es für Maximilian nicht zu Gold gereicht hat. Er war der Einzige, der Hoy angegriffen hat. Alle andere waren nur im Windschatten“, lobte Bundestrainer Detlef Uibel.

Auch Levy kann mit seinem Olympiaauftritt mehr als zufrieden sein, denn den Traum von zwei Medaillen hat er sich im Londoner Velodrom erfüllt. Bereits im Teamsprint hatte Levy zusammen mit dem Erfurter René Enders und Robert Förstemann aus Gera die Bronzemedaille gewonnen.