Woidke würdigt soziale Kraft des Brandenburger Sports

Mit eindrucksvollen Worten hat Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke am Sonnabend (21.11.2015) im Rahmen des Landessporttages des Landessportbundes Brandenburg e.V. (LSB) in Potsdam die Rolle des Sports in der Gesellschaft hervorgehoben. „Was der LSB mit seinen Verbänden und Vereinen in den vergangenen 25 Jahren geleistet hat, lässt sich kaum in einem Grußwort ausdrücken“, bescheinigte er dem Sport großartige Arbeit. Nicht nur durch den Leistungssport, sondern auch durch das Engagement im Breitensport und Ehrenamt, das die Basis für die Erfolge im Spitzenbereich sei, „haben wir gute Chancen, als Sportland in der ersten Reihe der Bundesländer mitzuspielen“.

Gleichzeitig lobte er vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation die integrative Wirkung des Sports. „Was ihr leistet, kann kein anderer leisten“, rief er den 208 Delegierten aus Verbänden sowie aus den Stadt- und Kreissportbünden zu, die diese Wertschätzung im Namen aller ehren- und hauptamtlichen Helfer erfreut zur Kenntnis nahmen. „Ich muss allen Sportvereinen und Ehrenamtlichen danken, die in den letzten Monaten Außergewöhnliches geleistet haben. Das ist ein herausragendes Signal nach außen: Sport integriert Menschen.“

Zugleich nannte er die Flüchtlingssituation eine große Herausforderung. Die Landesregierung setze gemeinsam mit den Landräten alles daran, dass die Nutzung von Sporthallen als Flüchtlingsunterkünfte kein Dauerzustand werde. Wichtig sei in diesem Zusammenhang, dass die Flüchtlinge menschenwürdig untergebracht werden und die Vereine weiterhin ihre bedeutende Rolle bei der Integration wahrnehmen. Derzeit stünden vier Sporthallen im Land nicht für Schul- und Vereinssport zur Verfügung.
Darüber hinaus sicherte Woidke dem Sport auch künftig die tatkräftige Unterstützung der Landesregierung zu und kündigte weitere Investitionen an, die die Situation im Ehrenamt und im Sportstättenbereich verbessern sollen.

Der Landessporttag ist das höchste Gremium des Brandenburger Sports, das alle vier Jahre zusammenkommt. Die Delegierten bestätigten Wolfgang Neubert in seinem Amt als Präsident und stimmten einer neuen Satzung zu.