Sportlerumfrage Brandenburg 2011 gestartet (19.11.2011)

Die Wahl der Brandenburger Sportler des Jahres erlebt bereits ihre 
20. Auflage.

Organisatoren und Medienpartner der Umfrage sind: der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), die Märkische Allgemeine, die Potsdamer Neueste Nachrichten, die Märkische Oderzeitung, die Lausitzer Rundschau und der Uckermark Kurier sowie der Landessportbund Brandenburg und die Sporthilfe Brandenburg.

Die offizielle Kandidatenliste wurde von den Sportredakteuren erstellt und 
umfasst 2011: 3 Sportlerinnen, 5 Sportler und 6 Teams.



Die Kandidaten-Liste

Frauen

Yvonne Englich

Ringen (EM- Bronze)

Stephanie Schiller

Rudern (WM-Gold Vierer)

Franziska Weber

Kanurennsport (WM-Silber K2 u. K4)

  

Männer

Philipp Boy

Turnen (Europameister Mehrkampf)

Hans Gruhne

Rudern (WM-Silber Zweier)

Maximilian Levy

Radsport (WM-Silber Teamsprint)

Ronald Rauhe

Kanurennsport (WM-Bronze K2)

Thomas Schneider

Leichtathletik (EM-Silber 400m Halle)

  

Teams

SC Potsdam (Bob-Team)

WM-Gold, Silber

PSG Dynamo Brandenburg
Judo Frauen

Deutscher Meister

FC Energie Cottbus

Pokalhalbfinale Fußball

Frankfurter Handballclub

Play-Off-Teilnehmer

SC Cottbus Turnen

Deutscher Meister

1. FFC Turbine Potsdam

Deutscher Meister Frauenfußball, 
2. Champions-League

Nennen Sie uns Ihren Favoriten bei Frauen, Männern und Teams und vergessen Sie beim Schreiben der Mail nicht Ihre Adresse einzutragen. Pro E-Mail kann nur ein Tipp mit vollständiger Adresse abgegeben werden, generell muss dabei in allen drei Kategorien gewählt werden.

Die offizielle E-Mail-Adresse für die Teilnahme an der Umfrage 2011 lautet:

Sportlerumfrage@lsb-brandenburg.de

Die Ehrung der Brandenburger Sportler des Jahres 2011 findet am Samstag, dem 10.12.2011, um 19.00 Uhr im Inselhotel Hermannswerder in Potsdam statt.


Umfragebarometer:


Sportlerporträts

Yvonne Englich

Yvonne Englich, die 1,75 m große ringende Power-Frau aus Frankfurt (Oder), hat einen großen Traum. Bei den Sommerspielen im kommenden Jahr in London möchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, den Olympiazweiten Mirko Englich, um Medaillen kämpfen. Dass das kein illusorisches Vorhaben ist, hat die zweifache Mutter mit ihrem dritten Platz Ende März bei den Europameisterschaften in Dortmund unter Beweis gestellt. Die Qualifikation hat die 31 Jahre alte Athletin damit allerdings noch nicht in der Tasche, da es bei den Weltmeisterschaften im September in Istanbul mit Platz 18 nicht nach Wunsch lief. Doch die ausgebildete Kauffrau hat es gelernt, sich durchzusetzen. Noch besitzt sie alle Chancen, das Ziel London zu erreichen – gemeinsam mit ihrem Ehemann Mirko. 

zurück zur Kandidatenliste

Stephanie Schiller

Endlich hat es geklappt. Seit 2005 gehört Stephanie Schiller zur Nationalmannschaft. Doch nie gelang der große Gold-Coup. In diesem Jahr war es soweit. Bei den Ruder-Weltmeisterschaften im slowenischen Bled siegte die 25-Jährige mit dem Doppelvierer, der schon die gesamte Saison über bei den Weltcups überzeugte. Damit schlug eine jahrzehntelange Paradedisziplin des Deutschen Ruderverbandes ein Jahr vor den Olympischen Spielen in London rechtzeitig wieder den Erfolgskurs ein. Doch Steffi Schiller, die an der Uni Potsdam vor dem Abschluss ihres Studiums für Betriebswirtschaftslehre steht, weiß: „Das WM-Gold ist kein Freifahrtschein für London. Dafür muss ich mich erst im nächsten Frühjahr wieder bei den Einertest empfehlen.“ Die blonde Skullerin, die bei der Potsdamer Ruder-Gesellschaft in die Fußstapfen der viermaligen Olympiasiegerin Kathrin Boron tritt, holte bereits 2005 WM-Silber im Doppelvierer. 2007 wiederholte sie diesen Erfolg. 2008 gewann Steffi Schiller, die am Potsdamer Stützpunkt bei Steffen Becker trainiert, Olympia-Bronze im Doppelvierer. 2009 folgte wieder im Doppelvierer WM-Bronze.

zurück zur Kandidatenliste

Franziska Weber

Im Vorjahr im Solo-Boot ganz vorn dabei, erwies sich Franziska Weber in dieser Saison auch als erfolgreiche Mannschafts-Paddlerin. Gemeinsam mit ihrer Freundin Tina Dietze aus Leipzig paddelte die 22-jährige Studentin bei den Weltmeisterschaften der Rennkanuten im ungarischen Szeged im Zweierkajak über 500 Meter zu Silber – zwei Zehntelsekunden betrug im Ziel der Rückstand zum siegreichen österreichischen Duo Yvonne Schuring/Viktoria Schwarz. „Es war das perfekte Rennen. Alles lief. Wir hätten es kaum besser machen können“, meinte die bei Jochen Zühlke trainierende Franziska Weber, die außerdem im 500-Meter-Doppelvierer gemeinsam mit Dietze, der Karlsruherin Silke Hörmann und der Mannheimerin Carolin Leonhard Vizeweltmeisterin hinter Ungarn wurde. Damit lösten beide deutsche Boote das Ticket zu den Olympischen Spielen 2012 in London. Bei den Europameisterschaften Mitte Juni in Belgrad hatte Franzska Weber zuvor mit dem K2 und K4 bereits zweimal Silber und einmal Bronze erkämpft.

zurück zur Kandidatenliste

Philipp Boy

2010 war Philipp Boy der „Überraschungs-Vize-Weltmeister“ im Mehrkampf. Galt er zunächst ein bisschen als „Eintagsfliege“, hat der Cottbuser 2011 sein WM-Ergebnis eindrucksvoll bestätigt. Bei der WM in Tokio wiederholte der 24-Jährige vom SC Cottbus Platz zwei, musste sich erneut nur dem übermächtigen Japaner Kohei Uchimura beugen. Zuvor hatte der Sportsoldat schon bei den Europameisterschaften in Berlin im Sechskampf den Sprung nach ganz oben auf das Treppchen geschafft und sich damit wieder ein Stückchen mehr aus dem Schatten von Vorturner Fabian Hambüchen gekämpft. Als Bonus gab es EM-Silber am Reck. Fast nebenbei gewann der „Sunny-Boy“, der mit Freundin Vivien in Cottbus lebt und in der Stadt zwei Schnell-Restaurants betreibt, den deutschen Meistertitel – und liegt vor Abschluss der Weltcup-Mehrkampf-Serie erfolgreich im Kampf um den Jackpot.

zurück zur Kandidatenliste

Hans Gruhne

Vom Ersatzmann auf das WM-Podest. Hans Gruhne von der Potsdamer Ruder-Gesellschaft hat in diesem Jahr gezeigt, dass er mehr als ein Ersatzmann ist. Als der Berliner Eric Knittel wegen einer Bandscheiben-Operation passen musste, rückte der Potsdamer in den deutschen Doppelzweier mit dem Rostocker Stephan Krüger. Beide passten sofort zusammen wie zwei alte Latschen. Gruhne/Krüger holten auf Anhieb beim Ruder-Weltcup in Luzern Anfang Juli Rang zwei. Weil sie die Zeit bis zur Weltmeisterschaft Ende August im slowenischen Bled nutzten, bot das Duo im WM-Finale ein grandioses Rennen. Nur um sechs Hundertstelsekunden mussten sie sich dem neuseeländischen Boot geschlagen geben. Nun sind Gruhne/Krüger auch eine Option für Olympia 2012 in London. Übrigens saßen beide schon bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking im deutschen Doppelvierer, der Rang sechs belegte. Der 23 Jahre alte Gruhne, der aus Pätz bei Bestensee stammt, lässt sich im Sportzentrum Kienbaum bei der Bundespolizei zum Polizeimeisteranwärter ausbilden. 2007 hatte Gruhne, der am Bundesstützpunkt in Potsdam bei Steffen Becker trainiert, WM-Bronze im Doppelvierer gewonnen.

zurück zur Kandidatenliste

Maximilian Levy

Seit 2006 startet Bahnfahrer Maximilian Levy im Elite-Bereich – und seitdem ist keine Saison ohne Medaillengewinn bei internationalen Meisterschaften vorbeigegangen. In diesem Jahr gewann der 24-Jährige vom RSC Cottbus Edelmetall Nummer 14 und 15. Zunächst gehörte der Cottbuser bei der WM in Apeldoorn zum erfolgreichen Teamsprint-Trio mit René Enders (Erfurt) und Stefan Nimke (Gera). Im Finale war Frankreich schneller, am Ende sprang Silber für Levy heraus. Knapp sechs Monate später holte der Cottbuser nach vielen Medaillen in Teamsprint und Keirin in den Niederlanden seine erste Sprint-Medaille bei den Männern. Wieder gab es Silber. Im Finale unterlag Levy, der im Cottbuser Stadtteil Branitz zusammen mit Nationalmannschafts-Mitglied Madeleine Sandig lebt, nur dem Franzosen Kevin Sireau.

zurück zur Kandidatenliste

Ronald Rauhe

Auch im vorolympischen Jahr war auf den Ausnahmepaddler aus Potsdam Verlass – bei den Weltmeisterschaften der Rennkanuten im August im ungarischen Szeged gewann der jetzt 30-Jährige die einzige Medaille für Deutschland auf der 200-Meter-Strecke, die 2012 in London ihre olympische Feuertaufe erleben wird. Im Einerkajak sprintete der bei Clemens Paarmann trainierende Student und Motorrad-Fan nur 13 Hundertstelsekunden hinter dem Polen Piotr Siemionowski und dem Briten Eward McKeever zu Bronze, und mit seiner mittlerweile 21. WM-Medaille seit 1999 sicherte er Deutschland so den Olympia-Startplatz im K1-Sprint in London. „Ich war mir erst sicher, als ich meinen Namen auf Platz drei gelesen hatte“, meinte Ronny Rauhe nach dem Wimpernschlag-Endlauf in Szeged. Mit seinem neuen Zweierkajak-Partner Jonas Ems von der KG Essen kam er mit nur neun Hundertstelsekunden Rückstand zum Medaillentrio auf Platz fünf, mit der deutschen K1-Staffel belegte Rauhe WM-Rang vier.

zurück zur Kandidatenliste

Thomas Schneider

Seine Paraderolle ist der Schlussläufer in der deutschen 4 x 400-m-Staffel. Der Forster Thomas Schneider, der für den SC Potsdam startet, hat sich mit seinem Kämpferherz diesen Bonus erworben und bei den Nationalmannschaftseinsätzen in den letzten Jahren das Vertrauen stets gerechtfertigt. Im Vorjahr verfehlte er mit der Staffel EM-Bronze nur hauchdünn. 2010 gelang Schneider nicht nur eine Verbesserung seiner persönlichen Topzeit auf 45,56 Sekunden. Schon im Winter holte er überraschend Silber bei den Hallen-Europameisterschaften über 400 Meter. Da zeigte er, dass er auch als Einzelläufer seinen Mann steht. Im Sommer bei den Weltmeisterschaften in Daegu/Südkorea verpasste er zwar die Norm für den Einzelstart, belegte aber mit der deutschen Staffel WM-Platz acht. Der gerade 23 Jahre alt gewordene Forster, der zur Sportförderkompanie der Bundeswehr gehört und ein Fernstudium für internationales Management in Ansbach betreibt, trainiert bei Jochen Wiedemann in Cottbus. Schneider gehört natürlich auch zum Staffel-Kader des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) für Olympia 2012. In London wird der DLV wohl kaum auf die Qualitäten von Schlussläufer Schneider verzichten können.

zurück zur Kandidatenliste

1. FFC Turbine Potsdam

20 Jahre Ost, 20 Jahre West: Im Jahr des 40-jährigen Bestehens des 1. FFC Turbine Potsdam hat die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder wieder Vereinsgeschichte geschrieben. Zum zweiten Mal in Folge ist dem Team aus Brandenburg der Einzug ins Champions-League-Finale geglückt. Gegen die Französinnen aus Lyon musste sich der Titelverteidiger im Mai 2011 in London diesmal aber vor 14303 Zuschauern mit 0:2 geschlagen geben. Zuvor jedoch bestimmte der dreimalige DFB-Pokalsieger das Bundesliga-Niveau mit. Am Ende landete das Team mit einem Punkt Vorsprung vor dem Rivalen aus Frankfurt auf Platz eins und holte mit nur einem Remis und zwei Niederlagen Meisterschaft Nummer fünf. Die Entscheidung fiel dieses Mal am letzten Spieltag, als Turbine die SG Essen-Schönebeck mit 3:0 vor 7000 Zuschauern besiegte. Frankfurt revanchierte sich im Pokalfinale 2011 in Köln, welches die Hessinnen mit 2:1 gegen Potsdam für sich entscheiden konnten. „Kompliment an die Mannschaft. Sie hat eine sensationelle Saison gespielt. Und das im Jubiläumsjahr“, freute sich Schröder über die Konstanz seines Teams. Nach dem personellen Umbruch im Sommer spielt Turbine in der Saison 2011/12 wieder vorn mit.

zurück zur Kandidatenliste

Dynamo Brandenburg Judo Frauen

Es stand Spitz auf Knopf im Duell mit dem JC Leipzig, am Ende gingen die Frauen der PSG Dynamo Brandenburg/Havel knapp als Siegerinnen von der Matte. Im Duell der beiden stärksten Bundesliga-Mannschaften setzte sich die Auswahl von Trainerin Sandra Köppen-Zuckschwerdt Ende Oktober in heimischer Halle zunächst gegen Leipzig durch und gewann dann auch das Finale gegen den JSV Speyer mit 4:2. „Gold ist mehr, als wir erwartet haben. Die Mädels haben sich toll in die Kämpfe reingesteigert“, lobte die frühere Weltklasse-Judoka Köppen-Zuckschwerdt. Es war bereits der vierte Mannschafts-Titel für die Havelstädterinnen.

zurück zur Kandidatenliste
  

FC Energie Cottbus

Für Energie Cottbus endete der Siegeszug im DFB-Pokal erst kurz vor der Ziellinie: im Halbfinale gegen Zweitligist MSV Duisburg. Zuvor stürmten die Lausitzer von Runde zu Runde und warfen dabei mit dem SC Freiburg, VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim sogar drei Bundesligisten aus dem Wettbewerb. Höhepunkt war der souveräne 3:1-Auswärtssieg beim Ex-Meister in Wolfsburg. Angeführt von Torjäger Nils Petersen bot Energie in dieser Partie seine beste Saisonleistung. Cottbus lag in der Volkswagen-Arena zur Pause schon mit drei Treffern in Führung und stellte damit die Fußball-Welt auf den Kopf. Bei der 1:2-Niederlage im dramatischen Halbfinale in Duisburg wachte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz zu spät auf. Am Ende blieb Energie immerhin die Erinnerung an eine tolle Pokalsaison.

zurück zur Kandidatenliste

Frankfurter Handballclub

Mit Platz 6 nach der Vorrunde und dem damit verbundenen Erreichen des Viertelfinals um die Deutsche Meisterschaft haben die Spielerinnen des Frankfurter Handball-Clubs in der vergangenen Saison zumindest eines ihrer Saisonziele erreicht. Und nach einem überlegenen 30:22-Erfolg im Hinspiel gegen den Buxtehuder SV wähnten sich die Schützlinge von Olympiasieger Dietmar Schmidt Anfang April bereits im Halbfinale. Doch nach einer Zehn-Tore-Pleite im Rückspiel kam für sie doch noch das Aus. Ein gutes Abschneiden in der Bundesliga ist allerdings nicht das einzige Ziel der Handballerinnen von der Oder. Auch zum Erfolg der deutschen Nationalmannschaft wollen sie ihren Teil beitragen. Franziska Mietzner und Mandy Hering gehören zum Stamm der Auswahl, die bei der WM in Brasilien den Sprung nach Olympia 2012 in London schaffen will. Mit Christine Beier und Friederike Gubernatis haben weitere zwei FHC-Spielerinnen durchaus noch Chancen, den Sprung in National-Sieben zu schaffen.

zurück zur Kandidatenliste

SC Cottbus Turnen

Schon zu DDR-Zeiten war der SC Cottbus eine weltbekannte Adresse im Spitzen- wie auch im Nachwuchsbereich. Nach der Wende haben die Lausitzer bereits neun Mal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewonnen – zuletzt im Spätherbst 2010 in Berlin gegen den KTV Straubenhardt um Fabian Hambüchen. Damit ist der Club jetzt alleiniger Rekordmeister. In dieser Saison liegen die SCC-Turner erneut gut im Rennen, dürften aber aufgrund der Doppel-Belastung für Vize-Weltmeister Philipp Boy diesmal den Sprung in das Finale der Deutschen Turnliga (DTL) verpassen. Platz drei ist aber das Ziel. Nur dreimal ist der Verein seit 1991 ohne Medaille geblieben. Daneben sollen im Schatten der Spitzenathleten wie Boy, Robert Juckel (Olympia-Teilnehmer 2004 und 2008) oder Christopher Jursch (Weltcup-Sieger 2011 Barren Doha) weitere Talente heranreifen, wie der Junioren-Mehrkampf-Meister 2011, Marc Krause.

zurück zur Kandidatenliste

SC Potsdam Bob-Team

Seit Jahrzehnten kommen erfolgreiche Bobsportler aus Potsdam. In diesem Jahr aber gelang mit einem eigenen Team die Krönung. Seit der Bayer Manuel Machata als Pilot beim SC Potsdam an den Lenkseilen sitzt, rauscht das Team von Erfolg zu Erfolg. Nach einer beeindruckenden Weltcupsaison gelang bei den Bob-Weltmeisterschaften im Februar 2011 in Königssee der große Coup. Nach WM-Silber im Zweier für Manuel Machata und Andreas Bredau holte die Crew im Vierer mit Machata, Bredau sowie Richard Adjei und Christian Poser gar WM-Gold. An diese Erfolge wollen der 27 Jahre alte Machata und Co. nun im Winter 2011/12 anknüpfen. Doch mit Kevin Kuske heizt ihnen ein weiterer Potsdamer kräftig ein. Der viermalige Olympiasieger vom SC Potsdam hat sich nach dem Rücktritt des Oberhofer Ausnahmepiloten André Lange der Mannschaft des Riesaers Thomas Florschütz angeschlossen. Nach Verletzungsproblemen in der Vorbereitung lief es zunächst nicht optimal. Doch bei der Weltmeisterschaft am Königssee holten Florschütz/Kuske WM-Silber – zeitgleich mit dem anderen deutschen Duo Machata/Bredau. Im Vierer wurde das Florschütz-Team mit den beiden Potsdamern Kuske und Andreas Barucha, der danach seine Karriere beendete, WM-Siebter.

zurück zur Kandidatenliste

zur Homepage: Landessportbund Brandenburg e.V.

 


Zurück zu den Meldungen 2011