LSB weiter mit Neubert an der Spitze und mit neuer Strategie

Gemeinsam in die Zukunft: das neue LSB-Präsidium mit dem Vorstand des Landessportbundes

Mit Kontinuität an der Spitze und frischen Ideen für die Zukunft geht der Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) die kommenden Jahre an. Auf dem heutigen (23.11.2019) Landessporttag, dem höchsten Gremium des LSB, bestätigten die rund 190 Delegierten in Potsdam ohne Gegenstimme Wolfgang Neubert als Präsidenten. Damit geht der 65-Jährige, der als Schulleiter der Cottbuser Sportschule auch beruflich dem Sport verbunden ist, in seine dritte Amtszeit. Mit ihm wurden – bis auf Steffie Lamers, die nicht mehr kandidierte – auch die anderen, bisherigen Präsidiumsmitglieder wiedergewählt. Das Amt als Vizepräsidentin Bildung, das durch Lamers Verzicht neu besetzt werden musste, übernimmt Birgit Faber (Präsidentin des Märkischen Turnerbundes Brandenburg). Neubert bedankte sich für das Vertrauen und zeigte sich tatendurstig: „Die bisherigen acht Jahre als Präsident waren eine sehr intensive Zeit, in der wir gemeinsam viel erreicht und unser Sportland ein ganzes Stück vorangebracht haben. Die Erfahrungen dieser Zeit zeigen aber auch, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen und weiter daran arbeiten müssen, unserer Sportfamilie die bestmöglichen Bedingungen für ihren Sport zu bieten. Dafür werde ich mich auch in den kommenden vier Jahren mit aller Kraft einsetzen.“

Bei der künftigen Entwicklung kann sich das Sportland auf sein neues Zukunftspapier „Sportland 2030 – Die Strategie für starke Vereine“ stützen, das die Delegierten heute einstimmig verabschiedeten. Das Papier, das in einem monatelangen Prozess unter Einbindung zahlreicher LSB-Mitglieder entworfen wurde, soll allen Vereinen, Landesfachverbänden sowie Stadt- und Kreissportbünden als übergeordnete Gesamtstrategie dienen sowie als Basis für die Entwicklung eigener organisationsspezifischer Strategien. Damit ist dieses gemeinsam erarbeitete Strategiepapier nicht nur ein Garant für eine selbstbestimmte Zukunft des märkischen Sports, sondern auch ein wichtiges Zeichen für das demokratische Grundverständnis im Sportland.

Ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Sportlandes setzte auch die Landesregierung. Im Rahmen des Landessporttages überreichte Sportministerin Britta Ernst einen Förderbescheid in Höhe von 8,1 Millionen Euro. Dieser dient der Finanzierung des neuen „Haus des Sports“. Das soll im Potsdamer Luftschiffhafen entstehen und künftig nicht nur den Landessportbund, die Brandenburgische Sportjugend sowie die Europäische Sportakademie Land Brandenburg (ESAB) beherbergen, sondern auch zahlreiche Landesverbände. Damit würde es erstmals in der Geschichte des Landessportbundes ein zentrales Haus geben, in dem ein Großteil des märkischen Sports zu Hause ist.

Doch nicht nur die Zukunft des märkischen Sports stand heute im Fokus des Landessporttags. Auch Erfolge in der Vergangenheit bekamen noch einmal eine große Bühne. So wurden drei Protagonisten des Sportlandes, die großen Anteil an dessen erfolgreicher Geschichte haben, besonders geehrt. Die Ehrenplakette „Sportadler des Landessportbundes Brandenburg“, die höchste Auszeichnung des Sportlandes, wurde Steffie Lamers für ihr jahrelanges Engagement im LSB-Präsidium und Manfred Wothe, der Ende des Jahres nach fast 30 Jahren im Dienst des Sports sein Amt als Geschäftsführer der ESAB abgeben wird, überreicht. Fred Kreitlow, seit Jahrzehnten sowohl im Landessportbund als auch im Fußball-Landesverband aktiv, wurde mit der „Goldenen Ehrennadel des Landessportbundes“ ausgezeichnet. Zudem erhielten die Wasserballer sowie die Modernen Fünfkämpfer des OSC Potsdam und die Bowler des TSV Chemie Premnitz das „Grüne Band“. Mit diesem ehrt der Deutsche Olympische Sportbund deutschlandweit Vereine, die sich durch ihre herausragende Nachwuchsarbeit hervortun.

Abseits der Ehrungen entlasteten die Delegierten in Potsdam außerdem das alte Präsidium für das Haushaltsjahr 2018 und beschlossen den Haushaltsplan für 2020. Der geplante Etat in Höhe von gut 21 Mio. Euro setzt sich im Wesentlichen aus den Mitgliedsbeiträgen, Fördermitteln des Landes sowie in kleinerem Umfang aus zweckgebundenen Einnahmen des LSB zusammen.

Das neue Präsidium des Landessportbundes:
Wolfgang Neubert | Präsident
Karl-Heinz Hegenbart | Vizepräsident für Breitensport/Sportentwicklung
Wilfried Lausch | Vizepräsident für Leistungssport
Birgit Faber | Vizepräsidentin für Bildung
Torsten Bork | Schatzmeister
Dr. Daniel Tripke | Mitglied für Recht und Satzungsfragen
Dr. Carola Wiesner | Mitglied für Mädchen und Frauen
Dr. Stephan Gutschow | Mitglied für Gesundheit im Sport
Volkmar Seidel | Mitglied für Sportstätten und Umwelt
Peter Bohnebuck | Vorsitzender der Brandenburgischen Sportjugend

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