Kicken unter Palmen – Straßenfußball für Toleranz

Sport verbindet – das zeigen Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften in aller Regelmäßigkeit im großen Stil. Doch dass Sport auch im Kleinen Menschen und Kulturen zusammenbringt, beweist der „Straßenfußball für Toleranz“ der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) in ebenso schöner Regelmäßigkeit. Seinen diesjährigen Höhepunkt erlebt das Projekt mit dem „Straßenfußballcup“ am Sonnabend, 11. Juli, ab 10:45 Uhr am Tropical Islands. Wenn in Krausnick (Landkreis Dahme-Spreewald) der Ball rollt, wird auch hier wieder das Miteinander wichtiger sein als das Toreschießen. Gemeinsam mit dem Tropical Islands und der F.C. Flickstiftung lädt die BSJ daher alle jugendlichen Straßenfußballerinnen und -fußballer aus ganz Brandenburg ein, ein Teil des bunten Ganzen zu sein. Flüchtlingsteams sind dabei besonders herzlich willkommen.

Zum Turnier sind zahlreiche Mannschaften aus Jugendclubs, Schulen sowie Asylbewerberheimen eingeladen. Organisiert wird der Cup von ehrenamtlichen Straßenfußball-Teamern, die sich vor Ort schon am Tag zuvor zu ihrem diesjährigen Teamertreffen versammeln. Jugendliche Teamer sind ausgebildete Multiplikatoren, Konfliktlotsen und Projektmanager. Sie bilden die Säule des Straßenfußballprojektes, das die BSJ vor nunmehr 15 Jahren ins Leben rief.

Die Turnier-Anmeldung beginnt bereits um 9:30 Uhr. Nachmeldungen sind vor Ort am Spieltag noch möglich. Ein Team besteht aus fünf Spielerinnen und Spielern. Gespielt wird in zwei Altersklassen – bis und ab 15 Jahre. Die Teilnahmegebühr beträgt 10,50 Euro pro Person und enthält eine Essensversorgung im Tropen-Resort. Das Tropical Islands ermöglicht zudem allen Aktiven am Turniertag den kostenfreien Eintritt in die Tropenwelt.

Teams können sich anmelden unter:
Telefon: 033205 204811
Mobil: 01573 2048011
Mail: info@strassenfussball.de

Am Spieltag ist die Anmeldung noch von 09:30 Uhr – bis 10:30 Uhr möglich.

Info: Die Idee „Straßenfußball für Toleranz“ beinhaltet weitaus mehr als nur ein Fußballspiel. Die besonderen Spielregeln heben die Mitbestimmung und Teilhabe aller Spielerinnen und Spieler hervor. Neben der sportlichen Wertung gibt es eine zusätzliche Fairplay-Wertung. Die Teams benennen vorab ihre eigenen Fairnessregeln, die sie nach dem Abpfiff auch direkt auswerten. Werte wie Demokratie und Anerkennung sind im Spiel fest verankert und wirken auch über den Straßenfußball hinaus. Die Strukturen bieten Raum für Integration und Teilhabe. Gefördert und unterstützt wird das Projekt von der F.C. Flickstiftung und der AOK Nordost.