Kick-Off für Straßenfußball-Meisterschaft 2018

Tore, Tricks und Toleranz: Die „Brandenburger Straßenfußball-Meisterschaft – powered by AOK Nordost“ hat sich in den Vorjahren einen umfangreichen Fan-Pool gesichert und tausende junge Aktive in ihren Bann gezogen. Entsprechend groß ist die Vorfreude bei Brandenburgs Straßenkickern auf den Beginn der diesjährigen Soccertour. Und das Warten hat ein Ende: Am Freitag, 20. April, werden in Fürstenwalde die ersten Teams ihre Bolzplatz-Königinnen und -Könige ausspielen. Bei einem Triumph winken nicht nur Siegerpokale, sondern auch die Qualifikation zum Landesfinale am 1. und 2. Juni im Tropical Islands. Gleiches gilt für die Gewinner der Vorrunden-Turniere in Brandenburg an der Havel (2. Mai), Schwedt/Oder (4. Mai), Cottbus (8. Mai) sowie in Eisenhüttenstadt (17. Mai). Auflaufen werden dort Teams aus Sportvereinen, Jugendclubs, Schulen, Wohnheimen und Flüchtlingsunterkünften.

Das Besondere an der Straßenfußball-Meisterschaft, die durch die Brandenburgische Sportjugend organisiert wird, ist aber nicht nur ihr Finale unter Palmen. Vielmehr punktet der Wettbewerb auch mit seinem ausgeprägten Fairplay-Charakter. So gibt es bei den Turnieren neben der sportlichen auch eine Fairplay-Wertung, die Schiedsrichter überflüssig macht. Vor jedem Spiel kommen beide Teams in einer Dialogzone zusammen, wo sie sich über weitere Spielregeln abstimmen, die den fairen Umgang miteinander auf dem Platz unterstützen. Weitere Abmachungen (z.B. „Hochhelfen, wenn einer fällt“) werden von den Teams selbst bestimmt, die bei jedem Spiel bis zu drei Fairplay-Punkte gewinnen können. Der Weg unter die Palmen führt also nicht nur über die technisch-taktischen Fähigkeiten der Teams, sondern auch über ihre sozialen.

Neben dem Finalturnier der Schul- und Freizeitmannschaften im Tropical Islands wird es in diesem Jahr erstmals auch einen internationalen Wettbewerb geben, an dem Gastmannschaften aus Schweden, Ungarn, Türkei, Polen, Belgien, Slowenien, Russland, Finnland sowie Bulgarien teilnehmen.

Info: Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Willkommen im Sport“ durch das Bundeskanzleramt sowie durch das Bündnis für Brandenburg, die AOK Nordost, die F.C. Flick Stiftung, das Tropical Islands und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt.

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