Jubel über „Grünes Band“ in Premnitz und Potsdam

Erst im Juni jubelten die U 18-Wasserballer des OSC Potsdam über Bundesliga-Bronze - nun kommt die Freude über das "Grüne Band" hinzu. | Foto: Sandra Seifert

Zwei Brandenburger Vereine können sich in diesem Jahr über die Auszeichnung mit dem „Grünen Band“, dem renommiertesten Preis für den Nachwuchsleistungssport in Deutschland, freuen. Gefeiert werden darf allerdings gleich dreifach! Denn der OSC Potsdam zählt sowohl mit seiner Abteilung für Modernen Fünfkampf als auch mit seinen Wasserballern zu den Gewinnern, die von einer hochkarätigen Jury ausgewählt worden sind. Über „Das grüne Band“, das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Commerzbank jährlich an bundesweit 50 Vereine verliehen wird, und die damit verbundene Förderprämie über 5.000 Euro darf man aber auch bei der TSV Chemie Premnitz jubeln. Die hervorragende Nachwuchsarbeit der Havelländer sorgt immer wieder für starke Bowlingtalente, sodass der Verein seit Jahren als nationale Topadresse für seine Sportart gilt.

Im Herbst 2019 werden die Pokale und Schecks im Rahmen feierlicher Veranstaltungen in ganz Deutschland an die Gewinnervereine überreicht. Auch in diesem Jahr begleiten wieder die Botschafterinnen Moritz Fürste, Hockey-Olympiasieger, und Sabine Spitz, Olympiasiegerin im Mountainbike, die großen Preisverleihungen des „Grünen Bandes“ und ehren die jungen Sportlerinnen und deren Betreuerinnen höchstpersönlich.

Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssport-Konzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten, die Doping-Prävention sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein. (dosb/lsb)

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