Ideenvielfalt bei den Regionalkonferenzen des Sportlandes

Potsdam, Cottbus, Oranienburg – so hießen die Orte, an denen das Sportland auf seinem Weg in die Zukunft zuletzt Station machte. Dorthin hatte der Landessportbund seine Mitglieder zu Regionalkonferenzen eingeladen, um gemeinsam über die künftige strategische Ausrichtung des organisierten Sports in Brandenburg zu diskutieren. Die Ergebnisse und Ideen sollen in das neue Strategiepapier 2030 einfließen, das den Erfolg seines Vorgängers „Sportland 2020 – Gemeinsam Perspektiven entwickeln“ fortführen soll.

Dieses war vor Kurzem von der ESAB Fachhochschule für Sport und Management Potsdam evaluiert worden. Die entsprechenden Ergebnisse stellte Professor Regina Roschmann den Teilnehmern jeweils zu Konferenzbeginn vor. Im Anschluss daran machten sich die Anwesenden mit dem Wissen um das bisher Erreichte an vier verschiedenen Thementischen auf die Suche nach neuen, vielversprechenden Ideen. Und an diesen Tischen, die sich unter anderem mit Ehrenamt, Vereinsentwicklung und Infrastruktur beschäftigten, entstanden interessante Ansätze für künftige Strategien.

Diese Ansätze werden nun zu einer ersten Fassung gebündelt, die als Grundlage für die weitere Verfeinerung des Dokuments auf der Sportentwicklungskonferenz am 31. August in Lindow dienen wird. Auch die LSB-Landesausschüsse sowie eine Arbeitsgruppe, die aus Vertretern von Landesfachverbänden, Kreis- und Stadtsportbünden sowie Großvereinen besteht, werden weiter in den Prozess eingebunden. Aber auch jedes einzelne Mitglied kann aktiv werden: Wer Ideen und Visionen für das Sportland hat, kann diese ganz einfach an strategie2030@lsb-brandenburg.de senden. Hier werden alle Beiträge gesammelt, gesichtet und ausgewertet. Ziel ist es, dass der Landessporttag am 23. November ein gemeinsames Strategiepapier beschließt, an dessen Entstehung das gesamte Sportland beteiligt war. Den bisherigen Stand und die weiteren Diskussionsergebnisse kann man aktuell auf der Internetseite des LSB verfolgen.

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