Harmonischer Wandertag in Rangsdorf

Der gemeinsame „Erlebnistag Wandern Berlin und Brandenburg“ führte am 24. Oktober an die 250 Teilnehmer nach Rangsdorf im Teltow-Fläming-Kreis. Schon beim Treff am Bahnhof passte alles: Ein geöffneter Imbiss lud bei dezenter Wandermusik zum zweiten Frühstück, rbb-Wetterreporterin Ulrike Finck machte mit Kamera und Mikrofon die Wanderer gehörig neugierig, Landrat Peer Giesecke hatte als Schirmherr die Sonne bestellt, Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher war sogar persönlich gekommen, und beim Tourismusverband konnten sich alle mit Infomaterial zu Rangsdorf, zur Region und zum Deutschen Wandertag 2012 versorgen. Der Gastgeberverein Lokomotive Rangsdorf lud zur Aufwärmgymnastik, und vor dem Aufbruch wanderte noch der Wanderhut und damit die Verantwortung für die Organisation des Wandertags 2011 von Brandenburgs LSB-Vizepräsidentin Angelika Peter an ihre Berliner Kollegin Gabriele Wrede weiter. Cheforganisator Lutz Bernhardt hatte im Hintergrund alles im Griff – ob Wanderleiter, Zugankünfte oder Toiletten, an alles war gedacht. Noch ein Uhrenvergleich zwischen der Wetterreporterin und Brandenburgs Wanderpräsident Hans Palm – und schon ging es los. Durch Rangsdorfs Ortsgeschichte von Bauhaus- und UFA-Zeiten bis zu Stauffenberg, rund um den Rangsdorfer See mit seinen Naturschutzgebieten und dem herbstlichen Vogelzug oder in die Gegenrichtung nach Klein Kienitz, Boddinsfelde und über die vom Herbstwind gepeitschten Felder zur Aussicht auf den Großmachnower „Berg“, es war für alle ein rundes Wandererlebnis. Das nächste gibt es in diesem Rahmen am 16. Oktober 2011 in Berlin-Friedrichshagen, dann unter Ägide der Berliner Wanderfreunde.