Hans Gruhne rudert mit dem Doppelvierer zum Olympiasieg

Der Goldvierer: Hans Gruhne, Lauritz Schoof, Philipp Wende und Karl Schulze (von rechts) jubeln nach ihrem Olympiasieg in Rio. Foto: picture alliance

Was für ein Rennen, was für ein Triumph: Der Potsdamer Hans Gruhne hat sich mit dem deutschen Doppelvierer olympisches Gold errudert und damit die erste Medaille für den Brandenburger Sport bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewonnen. In einem furiosen Finalrennen dominierte Gruhne mit seinen Teamkameraden Philipp Wende, Lauritz Schoof und Karl Schulze das Geschehen und fuhr einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg ein. Dabei ließ sich das deutsche Quartett mit Gruhne am Schlag auch nicht vom Zielsprint der starken Australier beirren und verwies mit mehr als einer Sekunde Vorsprung das Boot aus Down Under auf Rang zwei. Bronze ging an Estland.

Der deutsche Doppelvierer, der im vergangenen Jahr auch den WM-Titel geholt hatte, war alles andere als optimal in den olympischen Wettkampf gestartet und kam nach Rang drei im Vorlauf nur über den Umweg Hoffnungslauf ins Finale. Doch sowohl im Hoffnungslauf als auch nun im Finale fanden die Mannen um den 28-jährigen Gruhne vom RC Potsdam zu ihrer Form zurück, überzeugten als Erster und setzten mit dem Olympiasieg das goldene i-Tüpfelchen auf eine bärenstarke Vorstellung!