Gut 286.000 Euro für den Olympiastützpunkt in Potsdam

Über einen warmen Geldregen im zuletzt so sonnigen April durften sich heute die Kanuten am Olympiastützpunkt Brandenburg (OSP) im Potsdamer Luftschiffhafen freuen. Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst war in den Luftschiffhafen gekommen und hatte neben ihrem großen Interesse an dem Trainingsalltag der Aktiven auch einen Fördermittelscheck in Höhe von 285.880 Euro mitgebracht. In Beisein von Andreas Gerlach, Vorstandsvorsitzender des Landessportbundes, und OSP-Leiter Wilfried Lausch nahm Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs den Scheck entgegen. Mit dem Geld soll die Gegenstromanlage der Kanuten umfassend saniert werden.

Die weltweit einzigartige Anlage ist für die deutschen Kanuten ein unverzichtbarer Teil jeder Vorbereitung auf Olympische Spiele, Welt- und Europameisterschaften. Anfang der 1980er Jahre als Trainings-, Forschungs- und Diagnostikanlage entwickelt, muss sie nunmehr generalüberholt werden. Die Gesamtkosten von rund 1,3 Millionen Euro übernehmen das Land Brandenburg (285.880 Euro), die Stadt Potsdam (115.711,16 Euro) sowie der Bund (937.030 Euro).

Sportministerin Britta Ernst: „Der Kanu-Club Potsdam im Olympischen Sportclub Luftschiffhafen e.V. ist national und international der leistungsstärkste Wassersportverein und die Deutsche Kanu-Rennsport-Nationalmannschaft das leistungsstärkste Team im deutschen Spitzensport. Das haben die hervorragenden Ergebnisse bei den jüngsten Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 gezeigt. Jetzt muss zügig saniert werden, um die Olympiavorbereitungen für Tokio 2020 zu ermöglichen.“

Bei dem Rundgang über den OSP ließ es sich die Sportministerin zudem nicht nehmen, auch bei anderen Sportarten reinzuschnuppern. So besuchte sie unter anderem das „Haus der Athleten“, die Bootshalle, den Hypoxie-Raum (Trainingsraum mit Höhenluft), den Schießstand der Modernen Fünfkämpfer, die Schwimm-Gegenstromanlage, das Stadion Luftschiffhafen sowie den „Walk of Fame”. Der OSP in Potsdam betreut rund 90 Bundeskader und 450 Landeskader in den Bereichen Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Sportpsychologie, Ernährungsberatung und duale Karriere/Laufbahnberatung.

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