Großes Finale der DOSB-Sportabzeichen-Tour in Brandenburg an der Havel

Großes Deutschland-Finale in Brandenburg an der Havel: Gut 2.000 Sportlerinnen und Sportler jeden Alters waren am heutigen Freitag mit dabei, als die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nach neun Stationen in ganz Deutschland im Brandenburger Stadion am Quenz mit starken Leistungen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen in einem würdigen Rahmen ihren diesjährigen Abschluss feierte. Dabei bewies das Sportland Brandenburg einmal mehr eindrucksvoll, dass die begehrteste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, das Deutsche Sportabzeichen, hierzulande auch nach mehr als hundert Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat.

Angefeuert von prominenten Sportabzeichen-Botschaftern wie Zehnkampf-Ikone Frank Busemann, dem dreifachen Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer, Stuntfrau Miriam Höller oder auch Brandenburgs Para-Athletin schlechthin, Martina Willing, gaben sowohl knapp 1.500 Kinder und Jugendliche am Vormittag sowie hunderte Erwachsene am Nachmittag ihr Bestes.

DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper zeigte sich begeistert vom Engagement der Brandenburger. „Ich war total überwältigt, als ich heute in das volle Stadion gekommen bin. Das ist grandios“, so die Berlinerin während der offiziellen Eröffnung in Anwesenheit von LSB-Vizepräsident Karl-Heinz Hegenbart sowie des Stadtsportbund-Vorsitzenden Werner Jumpertz. „Das ist ein toller Tag zum Genießen. Versucht, alles zu geben und einen schönen Tag zu haben“, gab Hegenbart den Aktiven noch mit auf den Weg.

Und die beherzigten die Worte: Egal, ob auf der Laufbahn, im Kugelstoßring, in der Weitsprunggrube oder mit dem Schlagball – das Engagement aller Teilnehmer war enorm. Unter ihnen waren auch Aktive mit Behinderung aus Werkstätten der Region. Sie waren auf Einladung der Veranstalter des Sportabzeichentages, dem Landessportbund Brandenburg, dem Stadtsportbund Brandenburg an der Havel sowie dem DOSB, im Stadion, gaben dort gemeinsam mit allen anderen ihr Bestes und setzten damit zusammen mit allen anderen Teilnehmern erfolgreich ein Zeichen für Inklusion und Integration im und durch den Sport.

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