Fachhochschule als “Partnerhochschule des Spitzensports” zertifiziert

LSB-Vizepräsidentin Steffie Lamers, adh-Vorstandsvorsitzender Felix Arnold, FHSMP-Vizepräsident Dr. Ditmar Wick sowie OSP-Bereichsleiter Andreas Klemund (von rechts) unterzeichneten am 30. Oktober in Potsdam den Kooperationsvertrag.

Die Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) der Europäischen Sportakademie Land Brandenburg ist nun auch offiziell „Partnerhochschule des Spitzensports“. Am Freitag bekam die Fachhochschule dieses Zertifikat vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) verliehen. Zugleich unterschrieben adh, FHSMP, der Landessportbund Brandenburg sowie der Olympiastützpunkt Brandenburg (OSP) eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

„Seit mehreren Jahren haben wir uns darum bemüht, dieses Zertifikat zu bekommen“, sprach Steffie Lamers, Vizepräsidentin Bildung beim Landessportbund Brandenburg, von einem Freudentag für alle Beteiligten. Aber „die Fachhochschule hat es auch verdient, denn sie ist schon seit Jahren eine Hochschule des Spitzensports“. Ehemalige Spitzenathleten wie Anja Dittmer und Robert Bartko in den Reihen der Potsdamer Studentenschaft belegen dies, genau wie die aktuell auf Olympia 2016 in Rio hinarbeitenden Robert Förstemann (Rad), Josephine Terlecki (Kugelstoßen) und Julian Schmidt (BMX). Dank des Blended Learning Systems und der engen Zusammenarbeit der FHSMP mit dem Sport in Brandenburg streben immer mehr Sportlerinnen und Sportler ein Studium an der Fachhochschule an (siehe Artikel „Erfolgreiche Rekordjagd auf der Schulbank“). „Dieses Zertifikat ist eine neue Form der Anerkennung“, so OSP-Bereichsleiter Potsdam, Andreas Klemund.

Tatsächlich ist der adh von den Möglichkeiten und Angeboten der Fachhochschule angetan. „Sie hat eine sehr hohe sportfachliche Kompetenz und ein großes Portfolio an Studentinnen und Studenten mit leistungssportlichen Hintergrund“, lobte adh-Vorstandsvorsitzender Felix Arnold. Der adh, der das Zertifikat in den 90er Jahren ins Leben gerufen hatte, um die Bedeutung der dualen Karriere für die Spitzensportler herauszuheben, kooperiert inzwischen mit mehr als 90 Hochschulen in Deutschland. Und das mit Erfolg: „52 Prozent der deutschen Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in London wurden von Studierenden gewonnen“, so Arnold.

Info:
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) ist der Dachverband der Hochschulsporteinrichtungen in Deutschland. Über 180 Hochschulen mit rund 2,4 Millionen Studierenden sind momentan Mitglied im adh. Neben der aktiven Interessenvertretung seiner Mitgliedshochschulen konzentriert sich der adh auf die Bereiche nationaler und internationaler Wettkampfsport sowie Qualifizierung und Wissensmanagement.