„Eliteschülerin des Sports“: Potsdamerin Galandi unter Top 3

Ole Bischof (links), DOSB-Vizepräsident Leistungssport, zeichnete gemeinsam mit Götz Bormann von der Sparkassen-Finanzgruppe (rechts) Judoka Marlene Galandi, Wasserspringer Lou Noel Massenberg sowie Turnerin Tabea Alt (von links) aus. Foto: DOSB

Die Potsdamer Judoka Marlene Galandi von der Eliteschule des Sports in Potsdam ist heute vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unter die Top 3 der deutschen „Eliteschüler des Sports 2017“ gewählt worden. Die amtierende U18-Welt- und Europameisterin kam bei der Wahl hinter der erstplatzierten Turnerin Tabea Alt (Stuttgart) sowie Wasserspringer Lou Noel Massenberg (Berlin) auf Platz drei ein. Das Trio wurde am heutigen Montag im Rahmen des DOSB-Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main für ihre exzellenten schulischen und sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Sie gelten nicht nur wegen der sportlichen Erfolge als Vorbilder, sondern auch aufgrund ihrer ebenso guten schulischen Leistungen.

Marlene Galandi vom UJKC Potsdam holte im vergangenen Jahr bei der Judo-Welt- und Europameisterschaft der U18 Gold und ist damit die beste Judo-Kadettin ihrer Altersklasse der Welt. „Marlene ist eine Sportlerin mit großem Potenzial. Sie ist sehr talentiert, aber auch diszipliniert und ehrgeizig – Tugenden, die zu einer erfolgreichen Eliteschülerin des Sports gehören“, lobt Ole Bischof, DOSB-Vizepräsident Leistungssport und Judo-Olympiasieger von 2008, die Potsdamerin.

Galandi setzt damit die erfolgreiche Tradition der Brandenburger Sportschüler fort. In den Vorjahren waren bereits die Cottbuser Radfahrerin Emma Hinze (Gold|2015) sowie Schwimmer Johannes Hintze (Silber|2016) aus Potsdam unter die besten drei „Eliteschüler des Sports“ in Deutschland gekommen.

Info: Seit 2009 findet die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe jährlich statt. Geehrt werden die Besten der 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland.