Page 41 - Sportjahr 2016 - Zauber am Zuckerhut
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imposanten Wettbewerb die Sieger auszuspielen. Zum Lohn gab es für die          Die Straßenfußball-Meisterschaft wird von der Bran-

Erstplatzierten aus den Händen von Brandenburgs Ministerpräsidenten Diet-       denburgischen Sportjugend (BSJ) des LSB organisiert

mar Woidke, dem LSB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerlach sowie Susanne         und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge über

Krause-Hinrichs von der F.C. Flickstiftung und Kim Schäfer vom Tropical         das Projekt „Integration durch Sport, das Bündnis „Tole-

Islands Pokale, Medaillen und Urkunden.                                         rantes Brandenburg“ sowie die F.C. Flickstiftung geför-

                                                                                dert. Die Qualifikationsturniere fanden im Vorfeld in

Erstmals mit K.o.-Runde                                                         Fürstenwalde, Cottbus, Potsdam, Brandenburg, Teltow

„Es war das erste Mal, dass wir so viele Mannschaften am Start hatten“, freute  und Neuruppin statt. Dabei gingen insgesamt 408

sich Uwe Koch, der mit seinen Teams INTEGRATION DURCH SPORT und                 Teams an den Start.

„Straßenfußball für Toleranz“ der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) die

„Straßenfußball-Meisterschaft“ organisiert, über die riesige Resonanz. Diese

sei aber auch eine „große Herausforderung für uns alle“. So musste der

Modus der Meisterschaft, der in den insgesamt sechs Qualifikationsturnieren

insbesondere den Fair-Play-Gedanken deutlich in den Vordergrund gehievt

hatte, an das Teilnehmerfeld angepasst werden. „Erstmals mussten wir eine

K.o.-Runde einführen“, berichtete Koch.



Zahlreiche Neu-Brandenburger am Ball

Den Kickerinnen und Kickern der 34 Schulteams sowie der 106 Freizeitmannschaften, die in zwei Turnieren um die Pokale kämpf-

ten und anschließend den Tag bei freiem Eintritt in der Tropenhalle ausklingen ließen, war es recht, wie das große positive Feed-

back bewies – und das sowohl von alteingesessenen Teams als auch von Teams mit Neu-Brandenburgern kam. Etwa ein Drittel der

Mannschaften hatte Spieler mit Migrationshintergrund dabei. Doch nicht nur bei den Mannschaften, auch bei den Helfern bot sich

ein buntes Bild. So waren auch einige Bundesfreiwilligendienstler mit Fluchterfahrung in das Organisationsteam eingebunden.



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