Goldener Plan: Sechs weitere Vereine profitieren

Sportministerin Britta Ernst hat heute (21. Juni) aus dem neuen „Goldenen Plan Brandenburg“ Zuwendungsbescheide über insgesamt 1,017 Millionen für sechs Sportvereine – per Videokonferenz – an den Landessportbund Brandenburg e.V. übergeben. Mit den nun bewilligten Fördermitteln werden Kunstrasen- und Tennisplätze, Sanitäranlagen, eine Lagerhalle für Boote sowie ein Vereinsheim saniert bzw. neu errichtet.

Sportministerin Britta Ernst: „Die Sportvereine leisten hervorragende Arbeit, insbesondere für Kinder und Jugendliche.  Mit dem ‘Goldenen Plan Brandenburg‘ schaffen wir ausreichend attraktive Sportangebote in den Städten und im ländlichen Raum. Mit den heutigen Zuwendungen können Investitionen in Höhe von insgesamt fast 1,4 Millionen Euro getätigt werden, die die Vereine sonst nicht realisieren könnten.“

Das sind die geförderten Projekte:

  • Mit 365.025 Euro wird der Sportverein 1908 „Grün-Weiß“ Ahrensfelde (Barnim) bei der Sanierung des Kunstrasenplatzes und der Modernisierung der Trainingsbeleuchtung unterstützt. Gesamtkosten: 486.700 Euro.
  • „Victoria Seelow“ (Märkisch-Oderland) erhält 314.550 Euro für die Sanierung eines Kunstrasenplatzes. Gesamtkosten: 419.400 Euro.
  • Der Kanusportverein Templin (Uckermark) erhält 172.500 Euro für die Errichtung einer Kaltlagerhalle für Boote. Gesamtkosten: 230.000 Euro.
  • Der Tennisclub „Rot Weiß“ Großbeeren (Teltow-Fläming) bekommt 75.000 Euro, um die bestehende Tennisanlage um zwei Sandplätze zu erweitern. Gesamtkosten: 100.000 Euro.
  • Mit 52.425 Euro wird die Sportgemeinschaft Willmersdorf (Cottbus) unterstützt, um die Sanitäranlagen im Vereinsgebäude zu sanieren. Gesamtkosten: 69.900 Euro.
  • Der Sportverein Motor Cottbus-Saspow (Cottbus) freut sich über 37.500 Euro. Dort geht es um die Komplettsanierung der Heizungsanlage und die Erneuerung bzw. Erweiterung der Dächer des Vereinsgebäudes. Gesamtkosten: 50.000 Euro.

Info: Mit dem „Goldenen Plan Brandenburg“ unterstützt die Landeregierung mit 25 Millionen Euro den Bau oder die Sanierung von vereinseigenen oder gepachteten Sportanlagen in Brandenburger Kommunen. Die Mittel sollen in Form von Zuschüssen (bis zu 80 Prozent Landesförderung/mindestens 20 Prozent Eigenmittel) eingesetzt werden. Der Landessportbund Brandenburg e. V.  ist für die Antragsprüfung und die Weitergabe der Fördermittel des Landes an die Vereine zuständig. Das Förderprogramm läuft bis Ende 2024. (MBJS)