Cottbus ist Brandenburgs „Sportlichste Stadt 2016“

Über 20.000 Sportlerinnen und Sportler, stolze 145 Sportvereine, zahlreiche hochklassige Sportstätten und internationale Wettbewerbe – Cottbus gilt als Sportstadt und tut viel dafür. Das wurde nun einmal mehr honoriert. Die zweitgrößte Stadt Brandenburgs ist zur „Sportlichsten Stadt 2016“ in Brandenburg gewählt worden.

Anlässlich der Einweihung des „Paralympischen Trainingszentrums mit angeschlossener Olympiastützpunkt-Physiotherapie“ wurde die Auszeichnung samt 5.000 Euro Preisgeld in Anwesenheit des Präsidenten des Landessportbundes Brandenburg (LSB), Wolfgang Neubert, sowie des LSB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Gerlach der Stadt Cottbus feierlich übergeben. Der Landeswettbewerb „Sportlichste Stadt“ fand bereits zum 16. Mal statt, im Vorjahr wurde Prenzlau (UM) als „Sportlichste Stadt“, vor wenigen Tagen Randowtal als „Sportlichste Gemeinde“ ausgezeichnet.

Sportminister Günter Baaske gratuliert: „Sport hat in Cottbus einen hohen Stellenwert. Sport verbindet in Cottbus die Generationen miteinander und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität in der Lausitz-Stadt.“
Mit einer Sportbeteiligung von mehr als 20 Prozent der Cottbuser Bevölkerung am Vereinssport liegt die Stadt weit über dem Landesdurchschnitt von 13,5 Prozent. 145 Sportvereine bieten sportliche Aktivitäten in mehr als 70 Sportarten an. Insbesondere ältere Cottbuserinnen und Cottbuser haben den organisierten Sport für sich entdeckt, Senioren- und frauenfreundliche Angebote stehen im Fokus der Weiterentwicklung der Sportangebote in den Vereinen.

Die Stadt verfügt über einen guten Bestand an Sportstätten und Freianlagen, beispielsweise für sportbegeisterte Skater und Dirtbiker, Rad-, Wander- und Inlineskaterwege. Ein moderner Trimm-Dich-Pfad mit Sportgeräten wird generationsübergreifend von Kindern und Jugendlichen wie von rüstigen Rentnern genutzt. Eine völlig neue Perspektive für Sportvereine wird der zukünftige OSTSEE sein, mit der Möglichkeit, im und auf dem Wasser Sport zu treiben.

Großes Augenmerk richtet die Sportfamilie in Cottbus auf die Unterstützung und Integration von Flüchtlingen mit Willkommensfesten und Sportmöglichkeiten für Flüchtlinge. Die Stadt Cottbus und die Cottbuser Sportjugend im Stadtsportbund ermöglichen seit diesem Jahr die kostenfreie Nutzung einiger Sportanlagen, wenn Flüchtlinge mittrainieren.

Info: Der Landessieger wird aufgrund von Vorschlägen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten von einer Jury aus Landessportbund- und Ministeriumsvertretern ausgewählt. Wichtige Entscheidungskriterien sind die Mitgliederzahlen in den Sportvereinen, die Vielfalt des sportlichen Angebots, bürgerfreundliche Nutzungsmöglichkeiten der Sportstätten sowie die Entwicklung von Sportstätten. Aber auch lokale Sportereignisse gehen in die Wertung ein.