Brandenburgs Olympioniken nach Rio verabschiedet

„Das Kribbeln wird nicht weniger“, beschrieb Brandenburgs Kanu-Ass Ronald Rauhe die steigende Aufregung vor den näher rückenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Am Mittwochabend (29.06.) wurde er in Potsdam mit rund 30 weiteren Brandenburger Olympia- und Paralympicsfahrern nach Brasilien verabschiedet. Darunter waren neben olympischen und paralympischen Medaillengewinnern wie Franziska Weber, Sebastian Brendel (beide Kanu), Roger Kluge (Radsport) oder Martina Willing (paralympische Leichtathletik) auch Nachwuchshoffnungen wie Laura Lindemann (Triathlon) oder Emma Hinze (Radsport), die den Flair von Olympischen Spielen erstmals erleben werden.

Im Rahmen des Sommerfestes der Brandenburger Landesregierung gab es für die Athletinnen und Athleten sowie ihre Trainer nicht nur viele gute Wünsche und Schulterklopfer von allen Seiten, sondern auch ganz praktische Hilfe. Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landessportbund-Präsident Wolfgang Neubert, Sportminister Günter Baaske sowie der Vorsitzende der Sporthilfe, Wilfried Lausch, überreichten den Sportlern Trinkflaschen der AOK-Nordost und Sonnenbrillen im Brasilien-Look, um stets vor Durst und der aggressiven Sonne am Zuckerhut geschützt zu sein. Dazu gab es ein Gläschen Honig „made in Brandenburg“, das etwas Heimatgefühl mit nach Südamerika transportieren soll.

Neun der verabschiedeten Sportlerinnen und Sportler sind durch den DOSB bereits offiziell für die Spiele nominiert, die am 5. August im legendären Maracanã-Stadion eröffnet werden. Alle anderen werden höchstwahrscheinlich in den nächsten Wochen folgen. Spätestens dann wird das Kribbeln im Brandenburger Olympia-Team wohl noch einmal spürbar zunehmen.