Brandenburger Sport trauert um Rüdiger Lorenz

Der Sport in Brandenburg hat schon in den ersten Tagen des neuen Jahres einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Plötzlich und unerwartet verstarb am 12. Januar der ehemalige Geschäftsführer des Fußball-Landesverbands Brandenburg (FLB), Rüdiger Lorenz, im Alter von nur 73 Jahren. Mit ihm hat die märkische Sportfamilie einen verlässlichen Initiator und Mitstreiter verloren, der über mehrere Jahrzehnte die Entwicklung des Sports in Brandenburg mitprägte und sich große Verdienste beim Aufbau des Sports erwarb.

Lorenz hatte zu Beginn der 80er Jahre beim Cottbuser DTSB-Bezirksvorstand begonnen, sich hauptamtlich für seine Leidenschaft, den Sport, einzusetzen. Nach der Wende gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des FLB und übernahm als dessen erster Geschäftsführer gleich Verantwortung in diesen höchst stürmischen Zeiten. Dank seines Durchsetzungsvermögens und seiner Ideen überstand der FLB diese schwierige Phase und entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte, an der Rüdiger Lorenz auch nach seiner Tätigkeit als Geschäftsführer weiterschrieb. Denn neben seiner Funktion als Geschäftsführer des Norddeutschen Fußball-Verbands, das er 2007 antrat, blieb er dem Brandenburger Fußball erhalten. So war er bis zuletzt als ehrenamtlicher Integrationsbeauftragter beim FLB unterwegs und sorgte mit seiner zuverlässigen Art dafür, dass andere sorgenfrei ihrem Hobby nachgehen können.