Brandenburger Sport mit neuen Führungskräften

Neue Gesichter, frischer Wind, feminine Note – die drei größten Mitgliedsverbände des Landessportbundes Brandenburg gehen ihre künftigen Aufgaben nunmehr mit neuen Geschäftsführerinnen an. So wird der Fußball-Landesverband in Zukunft von Anne Engel geleitet. Die 32-Jährige gebürtige Cottbuserin und ehemalige Bundesliga-Kickerin übernimmt zum 1. April das Steuer von Michael Hillmann, der aus persönlichen Gründen aus dem Amt scheiden wird. Engel besuchte die Sportschule in Potsdam und kickte zu Beginn ihrer Karriere auch für den 1. FFC Turbine Potsdam. Zuletzt war sie Geschäftsstellenleiterin bei der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention.

Die Fäden bereits in der Hand hält dagegen Katrin Fuhrmeister-Jabbour beim Märkischen Turnerbund Brandenburg. Die 39-Jährige, die zuvor unter anderem Pressesprecherin des Deutschen Turnfestes 2017 in Berlin war, folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Rolf Lorenz, der im Dezember offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Ebenfalls schon in Amt und Würden ist beim Behinderten-Sportverband Brandenburg die neue Geschäftsführerin  Anke Reimann. Seit dem 1. Januar führt die 31-Jährige die Geschäftsstelle in Cottbus. Reimann hat Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Leistungssport und Management studiert. Zuletzt arbeitete sie als Koordinatorin im Präventions- und Rehabilitationssport sowie Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Neben den drei Verbänden wird auch der Kreissportbund Dahme-Spreewald demnächst mit einem neuen Geschäftsführer den Sport in der Region vorantreiben. Norman Grätz, bisher Teammanager der Basketballer der WSG 81 Königs Wusterhausen, wird ab 1. April den KSB als Geschäftsführer leiten. Der 35-Jährie hat Sportmanagement in Potsdam studiert und kennt durch seine Arbeit bei der WSG bereits bestens die Sportstrukturen im Landkreis.