Brandenburger Kanuten sammeln EM-Medaillen

Tabea Medert überzeugte in Plovdiv mit zwei Bronzemedaillen. Foto: picture alliance/Perenyi

Dreimal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze – die Medaillenbilanz der Brandenburger Kanutinnen und Kanuten bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Europameisterschaft im bulgarischen Plovdiv unterstreicht einmal mehr die internationale Spitzenklasse des märkischen Kanurennsports. Dazu kamen zahlreiche weitere Finalteilnahmen.

Erfolgreichster Teilnehmer aus deutscher Sicht war der Doppel-Olympiasieger von 2016, Sebastian Brendel. Über die 1.000 Meter sowie die 5.000 Meter holte sich der Potsdamer im C1 die EM-Titel elf und zwölf. Darüber hinaus sicherte sich Brendel mit seinen Clubkameraden vom KC Potsdam im OSC, Jan Vandrey und Stefan Kiraj, sowie Conrad-Robin Scheibner Silber im C4.

Ganz vorn landete auch Franziska Weber vom KC Potsdam, die zusammen mit Partnerin Tina Dietze Gold im K2 über 500 Meter gewann. Ronald Rauhe hingegen paddelte im K2 über 200 Meter mit Max Lemke auf den Bronzeplatz. Dort landete auch Tabea Medert – und das gleich doppelt. Bei ihrer EM-Premiere überzeugte die 23-jährige Potsdamerin sowohl im K1 über 5.000 Meter als auch im K2 über 1.000 Meter als Dritte.

Mit ihrer Beteiligung an insgesamt sieben Medaillen hatten die Brandenburger bei der EM maßgeblichen Anteil an der deutschen Edelmetall-Ausbeute von zehn Medaillen und Rang zwei in der Nationenwertung hinter Ungarn.  Der Saisonhöhepunkt der Kanuten findet mit der WM vom 23.08. bis 27.08. im tschechischen Racice statt.