Bewegung gegen Krebs

Sport und Bewegung zur Prävention und Rehabilitation gegen Krebs

Verschiedene Studien belegen, dass ein aktiver Lebensstil viele Erkrankungen vorbeugen kann. So lässt sich laut der Deutschen Krebshilfe durch Bewegung und Sport beispielsweise das Darm- und Brustkrebsrisiko um etwa 25 Prozent senken. Auch bei der Behandlung einer Krebserkrankung kann Bewegung die Nebenwirkungen der Therapie reduzieren und das so genannte Fatigue-Syndrom (Erschöpfungssyndrom) lindern bzw. den Genesungsprozess unterstützen. Da der Einstieg in ein regelmäßiges Training bei körperlicher Erschöpfung besonders schwer fällt, sollte mit dem Arzt der Umfang und die Intensität abgestimmt werden.

In Brandenburg gibt es zahlreiche qualitätsgeprüfte Präventions- und Rehabilitationssportangebote. Sie sind in der Broschüre Gesundheitssportangebote nach Regionen aufgeführt. Nicht immer sind spezielle Bewegungsangebote, die sich nur an Krebspatientinnen und –patienten richten, notwendig. Die märkischen Sportvereine bieten vielfältige Möglichkeiten im Breiten- und Gesundheitssport.

Haben Sie Fragen zum Thema Bewegung und Sport bei Krebs oder suchen Sie Angebote von Krebssportgruppen in Ihrer Region bzw. weitere Informationen? Dann melden Sie sich bei folgenden Ansprechpartnern:

Ansprechpartner in Brandenburg:

Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO)
Brandenburgische Krebsgesellschaft e.V. (BKG)

Vereinswettbewerb

Der DOSB und die Deutsche Krebshilfe rufen auch 2018 zur Teilnahme am Vereinswettbewerb „Bewegung gegen Krebs“ auf. Einsendeschluss der Dokumentationen ist der 31. Dezember 2018. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die kreativsten Einsendungen von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet. Die Gewinnervereine werden dann  im Frühjahr 2019 informiert.

Alle Infos zum Vereinswettbewerb finden Sie hier.

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Kontakt

Maria Fürstenberg

Dr. Gabriela Schneider