Erlebnistag Wandern – Am Rande der Stadt, mitten im Dorf

Das Krähen eines Hahnes durchzog die Luft, der Tau glitzerte noch auf den Beeten und irgendwo blökte ein Schaf. Die Atmosphäre, von der die gut 250 Teilnehmer des Berlin-Brandenburger Erlebnistages Wandern am Morgen des 15. Oktobers empfangen wurden, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Landleben. Und doch hatten sich die Wanderwilligen auf Einladung der Landessportbünde Brandenburg und Berlin sowie der Wanderverbände der beiden Länder nicht in den Weiten der Mark zusammengefunden, sondern in der pulsierenden Weltmetropole Berlin. In Lübars sind die Übergänge von urbanem Großstadtleben zu ländlicher Idylle fließend, verschwimmen die Grenzen zwischen Betonklötzern und Ackerfurche.

Dieser Kontrast übernahm dann auch die Hauptrolle des Erlebnistages – gemeinsam mit dem sonnigen Wetter, das mit spätsommerlichen Temperaturen zu punkten wusste. Auf drei unterschiedlichen Touren genossen die Wanderer sowohl das eine als auch das andere – egal, ob sie die sechs Kilometer zwischen Lübars und dem Botanischen Volkspark Blankenfelde hinter sich brachten, die ländliche Idylle um Lübars auf elf Kilometern erkundeten oder 16 Kilometer weit zwischen Hochhaussiedlung und Lübarser Feldmark unterwegs waren. „Das war eine richtig schöne Wanderung“, bekannte Hans-Jürgen Lehmann, der gemeinsam mit seinen Wanderfreunden der SG Hangelsberg 47 angereist war. Wie immer übrigens, wenn zum Erlebnistag Wandern geladen wird. „Wir sind immer dabei und immer ist es toll. Außerdem gehört sich die Teilnahme einfach für eine Wandergruppe.“

Dementsprechend ist auch klar, was Lehmann und seine Mitstreiter am 13. Oktober 2018 tun werden: Sie werden in Potsdam ihrem Hobby frönen. Denn schließlich wird an diesem Tag die Brandenburger Landeshauptstadt Gastgeber für den nächsten Erlebnistag Wandern sein. Auf drei geführten Touren, ausgehend von der Freundschaftsinsel, werden dann Potsdam, seine Umgebung und seine Geschichte gemeinsam erkundet.  

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