3. Barometer zur Sportlerumfrage 2011 im Land Brandenburg

Die Sportlerumfrage 2011 geht in die heiße Phase und die Spannung steigt sowohl bei den Kandidaten als auch bei den Lesern und Zuschauern.

Seine Ambitionen als Sportler des Jahres, den Vorjahrestitel zu verteidigen, hat Turner Philipp Boy nochmals unterstrichen. In Tokio beim Weltcupfinale konnte er wiederholt als Mehrkampfzweiter und zusätzlich mit einer grandiosen Reckübung glänzen. Bewundernswert ist jedenfalls seine Stabilität über inzwischen mehr als zwei Jahre. Ebenfalls Weltklasseleistungen über viele Jahre gehen auf die Konten von Radsprinter Maximilian Levy und Kanusprinter Ronny Rauhe, die beide wieder fleißig Stimmen sammeln.

Keinen Dämpfer in der Gunst der Abstimmenden hat es für die Fußball-Frauen von Turbine Potsdam nach der 2:3-Niederlage im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gegen Duisburg gegeben. Der Ausrutscher tat sicherlich weh, wird die Damen um Trainer Bernd Schröder nicht aus der Bahn werfen. Die Turner des SC Cottbus haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft eine Medaille zu sichern. Der Titel konnte zwar am vergangenen Wochenende nicht verteidigt werden, doch Bronze war für die junge Riege ein toller Erfolg. Den hatten die Judo-Damen in eigener Halle mit dem Sieg in der Bundesliga. Sandra Köppen-Zuckschwerdt als Betreuerin hat mit ihrem Team ganze Arbeit geleistet und so nach und nach wird auch ein Stimmaufwuchs in der Umfrage verzeichnet. Den haben auch die Bobfahrer aus Potsdam noch dringend nötig. Wahrscheinlich sind der fehlende Schnee und die noch nicht begonnene Weltcup-Saison dafür mitentscheidend. Bei den Tests, vor allem der Anschieber, konnten die Potsdamer jedenfalls wieder ganz vorn mitmischen und ihre Ambitionen auf Plätze in den schnellen Schlitten untermauern.

Erstaunlich konstant ist der Stimmenzuwachs weiterhin bei Ringerin Yvonne Englich. Die Frankfurterin hat ihre Fangemeinde allerdings nicht nur in der Region an der Oder. Ein Zeichen dafür, dass sich Fans von Sportarten die nicht immer im Rampenlicht stehen durchaus organisieren können, um etwas für die Öffentlichkeitsarbeit zu tun. Doch ausruhen kann man sich darauf nicht, denn Ruderweltmeisterin Stephanie Schiller und Kanu-As Franziska Weber haben ihren Schlag maßgeblich erhöht.

Andreas Gerlach
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