2. Barometer Sportlerumfrage

Die letzten Stunden der 21. Sportlerumfrage der Medien des Landes Brandenburg sind angebrochen. Eine Vielzahl von Mails und Stimmkarten sind schon ausgewertet, doch bis Sonntagabend sind die Möglichkeiten noch gegeben, für den eigenen Favoriten die Stimme abzugeben. Mehr als 500 Gäste werden dann am 15. Dezember in der MBS-Arena bei der Sport-Gala dabei sein, wenn die Ehrungen vorgenommen werden.
Erfreulich auf jeden Fall, die Sportjournalisten haben eine gute Kandidatenwahl getroffen, denn alle wurden mit zahlreichen Stimmen bedacht. Die Vielfalt der Sportarten von Moderner Fünfkampf bis zu den paralympischen Medaillengewinnern war in diesem Jahr auch besonders groß.
Kanu contra Frauenfußball heisst das spannende Umfrageduell in der Teamwertung. Kurt Kuschela und Peter Kretschmer vom Kanuclub Potsdam haben einen Zwischenspurt mit olympischen Dimensionen hingelegt. Das Canadier-Olympiasieger-Duo hat den Seriengewinnerinnen der letzten Jahre den Kampf angesagt. Die Turbine-Frauen sind zwar in der Meisterschaft und DFB-Pokal noch gut im Rennen, doch die Final-Träume im europäischen Cup sind leider beendet. Für die Fans jedoch kein Grund, nicht zu ihren „Mädchen“ zu halten. Dahinter haben noch alle sechs Teams die Chance auf den Bronzerang.
Über ordentlichen Stimmenzuwachs bei den Herren kann sich der paralympische Silbermedaillengewinner im Schwimmen Torben Schmidtke freuen. Der Neupotsdamer hat sich bei vielen öffentlichen Auftritten nicht nur den Respekt sondern auch einige Sympathien bei den Sportfans erworben. Dennoch sind in der Popularität derzeit Maximilian Levy und Sebastian Brendel vorn. Für beide wäre es der erste Erfolg bei der Traditionsumfrage und es fällt wirklich schwer, sich hier zu entscheiden.
Das Gefühl ganz vorn zu sein, kennt Kanutin Franziska Weber nicht nur auf sportlichem Terrain. Die Potsdamerin konnte sich schon zweimal hintereinander in der Gunst der Brandenburger auf Rang eins etablieren. Die Chance auf den dritten Streich ist jedenfalls groß. Im Nacken sitzt ihr im Moment ihre Trainingsgefährtin Katrin Wagner-Augustin, die nach ihrer Babypause in London eine maßgebliche Stütze im Vierer war und schon auf sechs olympische Medaillen verweisen kann. Die Resonanz für Martina Willing ist ebenfalls erfreulich. Martina stand schon mehrfach auf den Umfragelisten und hielt sich als paralympische Leichtathletin wacker im Konzert der Nichtbehinderten. Ihre stärkste Widersacherin kommt auch aus der Leichtathletik mit Antje Möldner-Schmidt, die im olympischen 3000-m-Hindernisfinale über sich hinauswuchs.
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